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Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!] 
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Auch wenn Watchever Dreck ist, aber auch da kann man doch direkt kündigen. Hatte da auf jeden Fall schon zwei Probemonate und konnte da immer ganz einfach kündigen.

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8. Februar 2015, 16:25
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Ok, ich wusste zwar vorher schon, worauf ich mich da grob einlassen werde, aber ich bin tatsächlich nochmal in negativer Hinsicht überrascht worden...

Jupiter Ascending

Alter, das waren zwei brutale Stunden in denen ich von Minute zu Minute unschlüssiger wurde, ob weinen oder lachen die bessere Alternative wäre.

An dem Film ist wirklich alles scheiße und da gibt es überhaupt keinen Lichtstreif am Horizont. Ich bin echt hart am überlegen, ob der Streifen auf Platz 1 der miesesten Filme die ich je gesehen habe stößt, aber da hat Vanilla Sky die Nase dann wohl doch noch hauchzart vorne :omg:

Ich würd jetzt irgendwie gern noch ein paar Einzelheiten aufzählen, um zu begründen, warum der Film so dermaßen schlecht ist, aber das würde jeden Rahmen sprengen, da er wirklich von vorne bis hinten einfach nur die letzte Rotze ist. Jede Szene wirkt abgehackt und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Dadurch macht die Handlung von vorne bis hinten keinen Sinn. Geil auch wie man Mila Kunis alias Jupiter einfach so nebenher erzählt, dass ihre ganze Weltvorstellung völlig falsch ist und sie die Besitzerin der Erde ist und die ist kein Stück weit geschockt und nimmt alles total locker. Jede Personengruppe schaut dann auch gleich aus und es wird nie wirklich erklärt, wer zu wem gehört und nach welchen Motiven handelt.
Überragend auch der sowas von dumme und billige Versuche lustig zu sein, als man die "Bürokratie" der Erde auf einem anderen Planeten zeigt.
Dazu kommen dann noch die schauspielerischen Glanzleistungen von Channing Tatum und Mila Kunis. Wobei ich die da wohl sogar noch in Schutz nehmen muss, denn diese Rollen hätte niemand auf der Welt ansprechend spielen können. Auch die Effekte sind alles andere als ansprechend und die Toneffekte sind teilweise nur zum kotzen. Ich hab zwischendurch echt gedacht die Soundanlage wäre im **zensiert**, so wie ganz normale Gespräche plötzlich geschallt haben und sich selbst überholten.

Kurz und knapp: Schon jetzt mit weitem Abstand der Favorit auf die goldene Himbeere des Jahres :omg:

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12. Februar 2015, 02:00
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
The Jinx: The Life and Deaths of Robert Durst

Zum Anfang erkläre ich mal was The Jinx genau ist, denn eine normale Serie ist das wirklich nicht. Zum einen gibt es nur sechs Episoden, zum anderen ist das nichts gespieltes, sondern eine Dokumentation die immer mehr und mehr ans Licht bringt über diesen Robert Durst (auf den gehe ich später noch ein). Im Grunde ist es also so ähnlich wie diese Krimi-Doku-Serien (Medical Detectives und was es da alles gibt), allerdings auf sechs Episoden gestreckt. Produziert wurde die von HBO und der Regisseur dahinter ist Andrew Jarecki, ein Oscar-Nominierter Doku-Regisseur, der für diese Serie jahrelang recherchiert hat und schlussendlich auch einiges ans Licht gebracht hat, dazu mehr am Schluss.

Zuerst mal zum wichtigsten, wer ist dieser Robert Durst und warum gibt es eine Doku-Serie über ihn? Robert Durst gehört zum Durst-Clan, eine der reichsten und mächtigsten Familien in New York und wird wohl nicht vielen ein Begriff sein. Seine Geschichte ist aber trotzdem extrem interessant, deswegen auch nur eine kurze Zusammenfassung, da alles sehr gut in der Serie erzählt wird. Dursts Geschichte beginnt 1982, in diesem Jahr verschwand seine Frau und tauchte nie wieder auf, bis heute ist nicht klar was mit ihr geschehen ist, Durst wurde auf jeden Fall nie angeklagt. 2000 starb dann Dursts beste Freundin unter sehr mysteriösen Umständen, Durst war damals einer der Verdächtigen, wurde aber nie angeklagt. Pikant dabei, die Frau soll angeblich als einzige gewusst haben, was genau mit Dursts erster Ehefrau passiert ist. 2001 starb dann Dursts Nachbar (wurde erschossen und dann zerstückelt in einen See geworfen), woraufhin Durst verhaftet wurde und danach auf Kaution freigelassen wurde (300k!). Statt auf seinen Prozess zu warten, tauchte Durst aber unter und konnte erst nach ein paar Wochen gefasst werden. Trotz der Flucht und der Tatsache, dass Durst seinen Nachbar nicht nur umgebracht hat, sondern auch zerstückelt hat, wurde er nur zu 5 Jahren verurteilt, kam allerdings nach zwei schon wieder raus. Das Leben dieses Mannes bietet also ziemlich viel zu erzählen und genau das macht die Serie auch wirklich hervorragend, ich hab mich in den letzten Wochen jedes mal richtig auf den Montag gefreut um die neuste Folge zu sehen und zu wissen wie es weitergeht.

Oben hab ich ja schon erwähnt, dass die Serie einiges ans Licht gebracht hat und gestern haben sich die Meldungen dazu auch überschlagen. Ganz klar ist nicht was da alles ans Licht kam und wann (immerhin wurde über Jahre recherchiert und Robert Durst selbst öfters Interviewt), nur so viel, gestern wurde er vom FBI wegen Mordverdachts in New Orleans verhaftet und das auch wegen dieser Serie und den neuen Erkenntnissen die sie brachte. Es lohnt sich also wirklich die Serie anzusehen, vor allem der Schluss ist extrem grandios, ich sag hier jetzt nicht was da läuft, aber Robert Durst bringt das doch arg in Bedrängnis.

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16. März 2015, 22:25
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Daredevil


Ich hab am Wochenende mal das schöne Wetter ausgenutzt und mir die erste Staffel Daredevil gegeben. Vorweg mal etwas Hintergrund zur Serie: 2013 sind Netflix und Marvel eine Kooperation eingegangen, was vier Superhelden eine eigene Serie bringen wird und dann schlussendlich in einer gemeinsamen Mini-Serie (Defenders) enden wird. Den Anfang dieser Kooperation macht eben Daredevil und meiner Meinung war das ein absolut cleverer Zug, die Serie hat nämlich einiges drauf. Ich hab von den anderen Superheldenserien (Arrow, Shield, Flash, ....) jeweils ein paar Episoden gesehen, bin da aber dann ziemlich gleich wieder ausgestiegen weil die mich nicht gepackt haben, da hat einfach immer mindestens ein Punkt gestört, Daredevil geht da aber um einiges besser von der Hand:

- Die Story ist ziemlich gut: Klar, ist ein Comic, da darf man jetzt kein BB oder GoT erwarten, aber die Story wird konsequent über die ganze Staffel erzählt, gibt also nicht in jeder Folge einen Fall (zum Glück), was ich zumindest klar bevorzuge.

-Action ist gut umgesetzt und auch teilweise brutal: Die anderen Superheldenserien laufen alle auf Networksendern, sprich gerade bei Sachen wie der Gewalt müssen die sich einschränken, DD läuft aber auf Netflix und muss sich dementsprechend nicht darum kümmern (gibt aber trotzdem keinen Sex oder übertriebene Sprache) und das kommt dann um einiges besser rüber als die kinderfreundlichen Sachen wie Arrow oder The Flash

-Düsterer Look: Das ist vielleicht nur meine Vorliebe, aber ich mag den düsteren Look ziemlich gerne und bisher war es so, dass DC für düster stand und Marvel eben nicht, mit dem Ding zeigen sie aber, dass sie das auch können.

-Darsteller: Ich fand die eigentlich ziemlich gut, Daredevil selbst wird von Charlie Cox gespielt (bekannt aus Boardwalk Empire) und meiner Meinung nach macht er das schon ziemlich gut. Vincent D`Onofrio (Private Paula) ist der Gegenspieler von DD und damit der zweite wichtige Mann, der ist aber auch ziemlich gut, wobei er schon etwas wie ein fetter Lex Luthor rüberkommt. Was ich auch noch genial fand, war DD bester Freund, der wurde nämlich von dem Schlägertypen aus Mighty Ducks gespielt. Seit damals hab ich den nie wieder gesehen (man erkennt ihn aber sofor :lach: ), deswegen fand ich das schon eine gelungene Überraschung und schlecht macht er das auch nicht.


Unterm Strich kann ich das Ding also bedenkenlos empfehlen, mir hat sie ziemlich gut gefallen und das kam schon etwas überraschend, nach Ben Afflecks schlimmen Film, war Daredevils Ruf nämlich im Keller und ich war vorsichtig.

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12. April 2015, 22:39
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
United Passions


Wer sich jetzt wundert den Namen in letzter Zeit mal gehört zu haben, liegt richtig, das ist der eben erschienen FIFA-Film, der gerade von jedem zerissen wird, jetzt auch von mir :lach:

Die Story (wenn man das eine Story nennen will) ist schnell erklärt, es geht um die drei FIFA-Präsidenten Rimet, Havelange und Blatter, die lächerlicherweise zusammen 74 Jahre an der Macht waren. Und genau hier liegen dann auch die ganzen Probleme des Films: Die Leute sind uninteressant und werden falsch dargestellt (Sepp Blatter wird zB. als grundehrlich dargestellt und einer, der der Korruption den Kampf ansagt :lach: ), dazu passen die vielen Jahre einfach nicht in einen Film. Ich weiß nicht wie viele Szenen es in dem Film gibt, aber in wirklich jeder Szene, gibt es einen Zeitsprung. War man gerade noch im Jahr 72, ist man in der nächsten Szene im Jahr 73 und danach im Jahr 74. Gepaart mit schlechter Musik und den ganzen Einblenden der vergangenen WMs (die einfach nur schlecht eingearbeitet wurden), passt da schlussendlich einfach gar nichts. Am Schluss bleibt gar kein richtiger Film übrig, sondern vielmehr eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Szenen, die nur dazu dienen sollen, der Welt zu zeigen wie toll die FIFA ist. Wer den Film trotzdem noch sehen will, ist gewarnt, gut ist er nämlich wirklich nicht.

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9. Juni 2015, 17:35
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Baby Driver
Baby hat nach einem Unfall einen Tinitus und hört, um ihn zu übertönen, zu jeder Zeit Musik. Aufgrund von Fehlern in jungen Jahren muss er bei Raubzügen den Fluchtwagenfahrer geben. Seine Schuld glaubt er bald abgearbeitet zu haben. Doch sein Auftraggeber lässt ihn nicht so leicht aussteigen.
Baby Driver ist in mehrerlei Hinsicht ein hervorragender Film. Wurde Anfang 2017 noch La La Land als Rettung des Musical-Films gefeiert, zeigt Baby Driver doch, wie toll ein Musikfilm wirklich sein kann. Baby Driver braucht keinen nostalgisch verklärten Blick, der nichts anderes als "Früher war alles besser" sagt, Baby Driver tanzt und singt und choreographiert sich durch den Film, egal ob Baby grad zu Fuß unterwegs ist oder, wie so oft, im Auto.
Das liegt auch am zweiten wichtigen Punkt: Edgar Wright hat immer wieder wirklich tolle originelle Einfälle. Da muss nicht mal jeder Gag zünden, denn allein die Tatsache, dass man hier nicht einfach nur komödiantische Standardkost aufbereitet bekommt, lässt den Zuschauer so viel entdecken, dass es lohnt den Film auch mehrmals zu schauen.
Und zuletzt wäre da das Ende. Ich muss zugeben, ich hätte mich nicht einmal daran gestört, wäre Baby mit seiner Freundin einfach davongekommen. Doch der Film tut etwas, das ihn eben positiv hervorhebt, er lässt Baby eine Strafe zukommen. Er führt uns vor Augen, dass Gerechtigkeit eben auch heißt, dass man für Fehler gerade stehen muss.
Baby Driver gehört zweifelsfrei zu den besten Filmen des Kinojahres 2017.

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19. Januar 2018, 12:10
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Die dunkelste Stunde
Der Film erzählt die Einsetzung Winston Churchills als Premierminister, wie er zunächst eher umstritten ist und eigentlich andere seinen Posten erhalten sollen und wie sich der Rückhalt in seiner Partei und vom König durch den Rückhalt in der Bevölkerung steigert. Wie Chamberlains Appeasement-Politik überwunden wird und Großbritannien den Krieg gegen die Deutschen wirklich führt.
Positiv erwähnen lässt sich auf jeden Fall die Schauspielleistung von Gary Oldman, der wunderbar den Winston Churchill spielt. Churchill ist ein Entscheider, ein Mann mit klarer Meinung, der auf faule Kompromisse verzichten möchte.
Daneben bleiben leider die restlichen Charaktere recht blass. Insgesamt fehlt da dem Film etwas, dass er signifikant besser machen würde, als thematisch ähnlich gelagerte Filme. Alles wirkt schon bekannt, wie bereits gesehen.
Insofern muss man wohl Gary Oldman toll finden, dann ist der Film sicher sehenswert, sonst tuts wohl nicht weh, wenn man ihn einfach auslässt.

The Greatest Showman
P.T. Barnum ist als Sohn armer Leute aufgewachsen und hat nun die Idee ein Kuriositätenkabinett zu eröffnen. Das läuft zunächst nicht allzu gut, bis die Idee aufkommt alles lebendiger zu gestalten. Der Zirkus wird geboren, kuriose Personen werden in den Mittelpunkt gestellt.
Der Film ist auf ganz eigenartige Weise unglaublich spannend. Nämlich durch die Ablehnung der "Kuriositäten", derjenigen ungewöhnlichen Personen, die im Zirkus nun auftreten, die ins Rampenlich gezwungen werden und nun ein Selbstbewusstsein entwickeln müssen. Da wäre einerseits der "Pöbel", die sich irrational von den Kuriosen bedroht fühlen. Es ist nur zu leicht diese Menschen mit dem rechten Pöbel, wie man ihn in vielen Ländern derzeit beobachten kann, gleichzusetzen. Doch übersieht man dann vielleicht die sozioökonomische Komponente. Auf der einen Seite die Menschen, die bis eben noch in Armut lebten und gesellschaftlich nicht stattfanden, nun aber eine Öffentlichkeit bekommen haben. Auf der anderen Seite eben jene, die noch immer nicht stattfinden, die nach wie vor in Armut leben, weil sie eben keine kuriose Besonderheit haben. Der Pöbel mag es nicht erkennen, doch das Problem sind nicht die Kuriositäten, sondern die soziale Ungleichheit. Dieser sollte der Ärger gelten, der Pöbel, der sich gegen die Kuriositäten wendet, müsste auf deren Seite stehen, denn die Ziele sind die gleichen.
Die Kritik auf der anderen Seite wird vor allem durch einen Zeitungsautor transportiert. Er verachtet das Kuriositätenkabinett als solches, hat keinerlei gutes Wort für das erfolgreiche Spektakel übrig. Er ist Vertreter des Adels, der sich elitär vom Pöbel, dem sowohl Barnum als auch seine Kuriositäten entstammen, abgrenzt. Barnum versucht mit allen Mitteln ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen, er möchte einer von ihnen sein. In seiner Sucht nach Aufstieg instrumentalisiert Barnum seine Kuriositäten und lässt sie beinahe hinter sich, als er mit einer Opernsängerin den Durchbruch beim Adel schafft.
Die Interpretation der vielen kleinen Geschichten macht The Greatest Showman sehenswert.

Your Name
Mitsuha lebt in einer kleinen Stadt in Japan und wäre, gelangweilt von ihrem derzeitigen Leben, im nächsten Leben lieber ein gutaussehender Junge in Tokio. Und irgendwie passiert es dann, ihre Seele ist verbunden mit Taki, einem Jungen aus Tokio, mit dem sie eines Tages den Körper tauscht. Das führt erwartbarer Weise immer wieder zu Verwirrungen.
In der Handlung habe ich mich mal vage gefasst, da ich vermute, dass ein Teil des Reizes vom Spiel mit der Erwartungshaltung des Zuschauers ausgeht. Soll heißen: Wer den Film noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich hier aufzuhören, da ich spoilern werde.
Der Film ist in vielerlei Hinsicht eigenartig. Zunächst wird gar nicht groß um den Brei geredet, wie es überhaupt dazu kam, man wird einfach reingeworfen. Plötzlich ist die eine Person im Körper der anderen wieder und muss sich in der neuen Umgebung zurechtfinden. Ein paar Kalauer dürfen da nicht fehlen, den Running Gag, dass Taki sich im Körper von Mitsuha an den Brüsten rumspielt, kann man gleichermaßen witzig wie nervig finden.
Getroffen hat mich der Film allerdings, als sich im Film die Zeitlinien überlagerten. Wie sich herausstellen sollte, findet Mitsuhas Geschichte eigentlich einige Jahre vor Takis statt und eigentlich ist Mitsuha bei einem Meteoriteneinschlag Jahre zuvor gestorben. Oder auch nicht, denn Taki versucht das, im Körper von Mitsuha, zu verhindern. Natürlich nicht den Einschlag selbst, auf den er/sie keinen Einfluss nehmen kann, aber zumindest die Stadt soll weitesgehend evakuiert werden.
Am Ende treffen sich die beiden dann. Ob man "endlich" sagen kann? Nun, hier kommen wir dazu den Film wirklich zu diskutieren. Ob man eine Liebesgeschichte lieber mag als "Die beiden sind füreinander bestimmt und müssen zueinander finden" oder als "Die beiden lernen sich kennen und lieben" ist dann wohl Geschmackssache, ich finde letzteres schöner, würde das aber dem Film nicht anlasten. Was ich dem Film dagegen anlaste, ist, dass es sich ewig anfühlt, wie lang er braucht dahin zu kommen, wo er hin will. Ich gebe zu, ich hatte zu viel Getränk getrunken und musste dringend mal auf Klo und hätte es ohne weiteres darauf geschoben. In einem Podcast, der den Film besprach (dreiste Werbung: Kulturindustrie :mrgreen: ), kam einer der Podcaster zur gleichen Erkenntnis, der Film wirkt weit länger als er tatsächlich ist. Das dürfte selten ein gutes Zeichen sein. Die Kombination dieser längen in Verbindung meiner Einstellung zu Beziehung durch Seelenverbundenheit ist ein "endlich haben sich die Beiden gefunden" eher als "weil der Film vorbei ist" denn als "weil sie so süß zusammen sind" zu verstehen.
Ein Problem ist zweifelsfrei, dass man ein bisschen den Überblick verliert, wie nun was gerade zusammenhängt. Irgendwie schafft es der Film nur mäßig klarzumachen, warum Mitsuha nun eigentlich überlebt hat. Unentschlossen bin ich, ob ich mich mit den Erklärungen für die seltsame Rettung zufrieden geben kann. Vermutlich müsste ich dafür den Film erneut sichten. Zurzeit scheint mir eher ungenutztes Potenzial verschenkt. Es werden durchaus Ideen angeboten, wieso die Zeitlinien miteinander verwoben sind. Am Ende scheit der Film der esoterischen "Zeit und Menschen sind miteinander durch etwas göttliches verbunden" der exoterischeren Viele Welten Interpretation nach Hugh Everett, die er anbietet, vorzuziehen. Auch hierfür muss vermutlich eine weitere Sichtung her.
Noch eindeutigere Schwachstellen bietet die Erzählweise: Gefühle werden eigentlich nie gezeigt, sondern immer erzählt. Ich kann gut damit leben, wenn man mal etwas erzählt, statt es zu zeigen, aber hier nimmt das schon sehr Überhand. Womöglich macht das dann auch die Längen aus, die sich angesichts der Fülle an Handlung vielleicht besser in Serienform gemacht hätte, wo man die Stränge dann besser auserzählen könnte.
Trotz aller Kritik hat mir Your Name gut gefallen. Sicher ist er etwas überhypt, gerade wenn ich höre, dass man ihn, wohl aufgrund des gewaltigen Erfolges, mit Miyazakis Werken vergleicht, dann muss ich doch sagen, dass er den Vergleich bestenfalls auf Erfolgsebene bestehen kann, denn was Erzähltiefe, Atmosphäre etc angeht, sind ihm Miyazakis Werke doch weit überlegen.
Dennoch ein interessanter Film. Davon sehe ich gern mehr im Kino.

The Commuter
Der ehemalige Polizist Michael McCauley ist Pendler. Eines Tages spricht ihn in seiner Bahn eine Frau an, die ihn auffordert eine Person zu finden, wofür ihm fast keine Information zur Verfügung steht. Warum er die Person finden soll, was mit ihr passiert, das will man ihm nicht sagen. Irgendwas ist also faul.
Der Film sah durchaus interessant aus und ist am Ende so brechend langweilig. Viel zu schnell sind viel zu viele Dinge klar. Viel zu schnell wird klar, dass neben der Frage, wen er überhaupt sucht, noch eine "Whodunit"-Frage aufgeworfen wird. Alles schön mit einer großen Verschwörung, die auf langweilige Art und Weise aufgelöst wird. Es mangelt völlig an guten Ideen oder auch nur irgendetwas, das den Film interessant machen könnte.
Kann man sich also getrost sparen.

Downsizing
Ein wissenschaftlicher Durchbruch soll die Erlösung der Menschheit bringen: Downsizing. Paul Safranek will sich mit seiner Frau schrumpfen lassen, wodurch er vom wenig verdienenden Arbeiter zum Superreichen würde, denn als "Kleiner" verbraucht er nur ein Bruchteil seines Vermögens. Doch seine Frau macht im allerletzten Moment einen Rückzieher, der kleine Paul Safranek kommt allein als Geschrumpfter an, seine Frau lässt sich scheiden. Er ist nicht mehr superreich, eher "Normalverdiener", muss nebenbei im Telefondienst arbeiten. So lebt er relativ normal, bis zu einer Party bei seinem Nachbarn Dusan.
Auch hier werden entscheidende Spoiler folgen, die ich für notwendig erachte.
Die besagte Party wird für Paul ein deutlicher Bruch sein im Leben. Interessant fand ich hierbei eine Szene, als eine Frau Paul überredet eine blaue Pille zu schlucken. Offensichtlich handelt es sich um Drogen, doch das Bild fand ich spannend: Es scheint mir eine Anleihe an Die Matrix zu sein. Dort bekommt Neo von Morpheus zwei Pillen angeboten: Mit der roten wird er "aufwachen", die Welt sehen, wie sie wirklich ist. Mit der blauen Pille bleibt alles beim alten, er lebt weiter wie bisher. Einerseits wird das Bild verkehrt, wenn sich Pauls Leben eben durch eine blaue Pille verändert, andererseits bewirkt die Pille, dass Paul wahrnimmt, dass die als Paradies beschworene Welt der Kleinen gar nicht wesentlich anders ist, als die Welt der Großen ist. Die blaue Pille bewirkt also auch, dass Paul erkennt, dass sich eben nichts verändert hat, es blieb alles beim alten.
Ab hier erzählt der Film liebevoll die Geschichte eines eigenartigen Paares, das doch so süß ist, dass ich deren Liebe viel abgewinnen konnte. Statt Vorherbestimmung sehen wir hier kennenlernen. Und so ist es dann zwar fast zu offensichtlich, dass der Runninggag, dass jeder Pauls Nachnamen falsch ausspricht, am Ende genutzt wird, um die gewonnene Verbindung zu verdeutlichen: Wenn Ngoc Lan die erste Person ist, die Pauls Nachnamen korrekt ausspricht, merkt man als Zuschauer, dass er ihr viel bedeutet, so wenig sie das im Film zeigt. Wie gesagt, das mag ziemlich offensichtlich sein, dennoch fand ich das gelungen.
Insgesamt ein durchaus sehenswerter Film, wenngleich sicher kein Meisterwerk.

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4. Februar 2018, 00:56
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Enter the Void
Oscar nimmt Drogen und dealt damit. Bei einer Razzia wird er erschossen, was nicht nur für seine Schwester sehr tragisch ist.
Dieser Film ist ungewöhnlich. Die Inhaltsangabe enthält schon fast die komplette Handlung und selbst wenn ich jetzt den Rest "spoilern" würde, wäre das kein Problem, denn auf Handlung kommt es hier nicht an. Enter the Void wagt ein Experiment, das bisher als gescheitert galt, der Film ist komplett in subjektiver Kamera gedreht, aus Sicht von Oscar. Das wird natürlich insofern "vereinfacht", dass Oscar relativ früh im Film stirbt und die Erlebnisse entsprechend früh außerkörperlich stattfinden. Doch immer erkennt man, dass die Kamera den Blick von Oscar einfängt.
Wie gesagt, inhaltlich erzählt der Film fast nichts, fast der komplette Film wird auf dem Begleittext gespoilert, was nicht draufsteht, kann man spätestens nach einer halben Stunde erahnen. Storyüberraschungen in drei Stunden Film? Fehlanzeige. Das mag jetzt erstmal negativ klingen, aber das ist gut. Der Fokus liegt auf dem optischen Erlebnis. Denn das Experiment der subjektiven Kamera gelingt gut. Der Film ist absolut fürs Auge und fürs Ohr. Der Film funktioniert, die Bilder sind unglaublich spannend, der Ton erdrückend. Obwohl man keine Handlung zu verfolgen hat, ist das kein Film, wo man einfach den Kopf abschalten kann.
Enter the Void ist ein Kunstwerk, das sich den klassischen Maßstäben an Film entzieht und genau dadurch wunderbar funktioniert.

Alles Geld der Welt
J. Paul Getty ist der reichste Mensch der Welt. In Italien wird sein Lieblingsenkel John Paul Getty III entführt, die Entführer verlangen 17 Mio Dollar. Für den Milliardär wäre zahlen kein Problem, doch er will nicht. Er will verhandeln. Im Laufe der Zeit wird John Paul Getty III von den Entführern an die Mafia verkauft, die fortan als Entführer das Geld fordern und sich nach und nach herunterhandeln lassen.
Alles Geld der Welt ist ein faszinierender Film. Faszinierend auch durch die Hintergrundgeschichte, die sich fast schon im Film selbst wiederfindet. Gemeint ist hierbei folgendes: Getty ist ein durchweg kalt und (wirtschaftlich) rational handelnder Charakter. Demgegenüber steht die Mutter des Entführten, die jedes Lösegeld bezahlen würde um ihren Sohn zu befreien. Doch sie hat kein Geld und J. Paul Getty möchte ihr kein Geld geben. Grund dafür sind eben wirtschaftliche Überlegungen. Lieber verhandelt Getty bis zum letzten Moment und möchte letztlich nur eine Million als Kredit an die Mutter geben, weil er so steuerliche Vorteile herausschlagen kann. Letztendlich steht Die Mutter des Entführten als Siegerin da, sie schafft es Getty zu einem Sinneswandel zu bewegen und ihn zur Zahlung von immerhin vier Millionen Dollar zu bewegen, auf die die Entführer inzwischen runtergehandelt wurden.
Hier findet man die Parallele zur Hintergrundgeschichte des Films: Bekanntlich wurde ziemlich kurzfristig Kevin Spacey durch Christopher Plummer ersetzt, da Spacey inzwischen in Ungnade gefallen war. In der Rezeption wird regelmäßig Plummers Leistung hervorgehoben und auch Ridley Scott hatte wohl ursprünglich Plummer für die Rolle bevorzugt. Man fragt sich also zurecht, warum es erst üble Fehltritte Spaceys benötigte, um den wesentlich geeigneteren Plummer zu besetzen. Und die Antwort ist denkbar einfach: Spacey war seinerzeit der wertvollere Schauspieler, er war wirtschaftlich rationale Entscheidung. Am Ende konnte sich Scott dann doch wieder durchsetzen, im Unterschied zum Film abermals eine wirtschaftliche Entscheidung, denn Spacey hatte schlagartig seinen Wert verspielt und auf die Schnelle war dann eben Plummer die beste Schadensbegrenzung.
Insgesamt ist Alles Geld der Welt ein absolut sehenswerter Film, der unfreiwillig aufzeigt, dass nicht jede ökonomisch rationale Entscheidung auch eine richtige Entscheidung ist.

Loving Vincent
Aus Sicht eines jungen Mannes, der versucht einen Brief von Vincent van Gogh zuzustellen, werden die letzte Tage des Malers umrissen.
Die große Besonderheit des Films ist, dass das Filmmaterial als Ölgemälde im Stile Vincent van Goghs nachgemalt ist. Was für einige Minuten wirklich brillant ist, verliert schnell seinen Reiz und wird mit der Zeit sogar eher anstrengend, wenn das Bild ständig flackert.
Nicht wirklich besser macht es die Geschichte. Die Erzählweise ist ziemlich flach und uninteressant, die Handlung langweilt doch ziemlich.
Loving Vincent setzt auf Konzept, wo schnell nichts mehr zu holen ist, wodurch im Gegensatz zu Enter the Void fatale Schwächen entstehen, die den Film nicht allzu empfehlenswert machen.

Der seidene Faden
Der seidene Faden beschreibt die Liebesgeschichte des Schneiders Reynolds Woodcock und der Kellnerin Alma. Reynolds werden die Frauen um ihn recht schnell langweilig, einzig seine Schwester stellt eine Konstante in seinem Leben dar. Als Alma in sein Leben tritt, soll sich das ändern. Doch zunächst scheint es seinen gewöhnlichen Gang zu gehen, als Reynolds zunehmend das Interesse an Alma verliert. Das erweckt sie dann auf recht eigenartige Weise wieder.
Dieser Film ist schwer zu fassen. Man kann problemlos über schöne Kostüme, gute Schauspieler und tolle Bilder sprechen, doch das ist nicht der Kern dieses Films. Im Kern ist da diese Liebesgeschichte. Alma und Reynolds Woodcock. Ein Paar, das sich beinahe trennt, heiratet, wieder beinahe trennt und bei dem am Ende doch schwer zu sagen ist, ob sich hier die richtigen gefunden haben oder nicht. Vor allem zum Ende hin wird das ungewöhnlich, vielleicht auch ein wenig zu lang auserzählt, aber dennoch in der Wirrung auserzählt. Vermutlich benötigt es eine weitere Sichtung um hier zu einem abschließenden Urteil zu kommen.

Three Billboards outside Ebbing, Missouri
Mildred Hayes mietet drei Plakatwände an einer kaum befahrenen Straße in ihren Heimatort. Mit drei Plakatwänden klagt sie an: Ihre Tochter Wurde Monate zuvor vergewaltigt und ermordet, aufgelöst wurde der Fall nicht. Die Stichelei zeigt Wirkung. Nicht unbedingt, weil nun die Polizei besonders intensiv an der Aufklärung des Falls dran wäre, doch Aufmerksamkeit bekommen die Plakate, positiv wie negativ.
Dieser Film ist stark. Stark, weil er schwarzen Humor grandios zu nutzen versteht, weil er Sensibilität nicht mit Empfindlichkeit verwechselt. Gleichzeitig geht es bei den bitterbösen Witzen eben nicht um bloße Provokation um der Provokation willen, nicht um ein aufgeregtes "Hat er das gerade wirklich gesagt? Darf er das?", sondern um ein tieferes Anliegen, um Diskussion. Und die Charaktere gehen wirklich nicht zimperlich miteinander um. Ob krebskrank, kleinwüchsig oder schwul, so ziemlich jeder im Film bekommt ordentlich eingeschenkt.
Im Endeffekt ist Three Billboards outside Ebbing, Missouri ein absolut sehenswerter Film, von dem sich jeder selbst ein Bild machen sollte.

Blade Runner 2049
Inzwischen gibts ihn auf BluRay und es war so schön ihn erneut zu sehen. Einfach ein wunderbarer Film.

The Shape of Water
In den 50er Jahren wird in einem Labor ein Unterwassermonster eingeliefert. Es soll zunächst untersucht, dann getötet und seziert werden. Die stumme Elisa freundet sich mit dem Monster an und will es vor dem Tod retten. Dabei helfen ihr ein Wissenschaftler sowjetischer Abstammung, ihr schwuler Mitbewohner und Freund, sowie ihre beste Freundin, eine schwarze Frau.
Puh, versuchen wir das mal irgendwie einzuordnen. An sich ist das nichtmal ein schlechter Film, dennoch scheint er mir etwas zu hochgelobt. Insgesamt war mir vieles zu platt. Vor allem der Bösewicht ist so völlig uninteressant und flach gezeichnet, dass es wehtut. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass es quasi ein Märchen ist, doch dann kommt hier ein weiterer Kritikpunkt ins Spiel: Das Setting. Die 50er und 60er Jahre sind heutzutage so unfassbar märchenhaft verklärt, dass die Märchenerzählung an sich schon redundant wird. Es ufert einfach nur in Kitsch aus, eine Anbiederung an "das gute alte Hollywood". Besonders deutlich wird das in den immer wiederkehrenden Szenen im Kino. Ein wirklicher Wert dieser Szenen ist für mich nicht erkennbar, außer eben ein verkitschter Blick auf altes Kino.

Criminal Squad
Eine Gruppe Männer, die sich über das Militär kennen, wollen eine Bank ausrauben. Aber nicht irgendeine Bank, sondern die Federal Reserve Bank. Demgegenüber steht eine Polizistengruppe, ebenfalls allesamt Männer, die dieser Truppe auf der Spur sind.
Die Geschichte ist tatsächlich recht einfach gestrickt, enthält jedoch ein paar nette Feinheiten und Verstrickungen, die dann eben den feinen Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Film zu einem durchaus sehenswerten Film machen. Die kleinen Überraschungen kommen tatsächlich irgendwie überraschend.
Insgesamt ist hier sicher kein Meisterwerk entstanden, dennoch bleibt ein unterhaltsamer Film, der viele, teils brachiale Actionszenen gut kombiniert mit einer amüsanten, cleveren Story.

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26. Februar 2018, 13:13
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Ich weiß nicht, was ich beeindruckender finden soll. Die Anzahl der Filme, die du gesehen hast oder die Tatsache, dass du dich an alle so gut erinnern kannst. :sofa:

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26. Februar 2018, 13:44
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Ich finds gar nicht so schwer. Wenn ich mich so in Kinosälen umschaue, kann ich mir schon vorstellen, dass sich mancher Zuschauer nicht mehr dran erinnern kann, wenn dauernd das Handy wichtiger ist als der Film. Inzwischen scheint Handy ausschalten ja zur absoluten Ausnahme geworden zu sein.

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26. Februar 2018, 14:32
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Die Namen der Charaktere vergesse ich übrigens auch meistens wieder, aber die kann man ja problemlos nachschlagen.

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26. Februar 2018, 14:35
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QueFueMejor hat geschrieben:
Ich finds gar nicht so schwer. Wenn ich mich so in Kinosälen umschaue, kann ich mir schon vorstellen, dass sich mancher Zuschauer nicht mehr dran erinnern kann, wenn dauernd das Handy wichtiger ist als der Film. Inzwischen scheint Handy ausschalten ja zur absoluten Ausnahme geworden zu sein.


Da hast du vollkommen Recht. Selbstkritisch wie ich bin, muss ich gestehen: Mittlerweile google ich öfter mal die Schauspieler oder mache mir Lesezeichen zu bestimmten Schauspielern, um mir nachher deren Filmographie nachzuschlagen. Eigentlich unnötig, aber irgendwie hat sich das bei mir eingebürgert.

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by Boka


26. Februar 2018, 14:38
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
QueFueMejor hat geschrieben:
Ich finds gar nicht so schwer. Wenn ich mich so in Kinosälen umschaue, kann ich mir schon vorstellen, dass sich mancher Zuschauer nicht mehr dran erinnern kann, wenn dauernd das Handy wichtiger ist als der Film. Inzwischen scheint Handy ausschalten ja zur absoluten Ausnahme geworden zu sein.

Deshalb gucke ich mich gar nicht erst im Saal um, sonst müsste ich wohl den ein oder anderen maßregeln :mrgreen: :motz:

Also bei Three Billboards Outside Ebbing, Missouri kann ich dir nur zustimmen :daumen:

Ich habe letzte Woche Disaster Artist geguckt. Guter Film, witzig, jede Menge Fremdscham, da die Francos es sehr gut verstehen, die peinlichen Charaktere auch schön peinlich darzustellen. Sicher auch, wie man es über viele Filme sagen kann, kein Meisterwerk, aber ich hab mich köstlich amüsiert und wie man im Abspann sieht, hat man sich erstaunlich nah am originalen The Room halten können bei den Filmszenen, das ist schon nicht schlecht :daumen:

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by Ruuuuuuud


26. Februar 2018, 14:40
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
henri13 hat geschrieben:
Deshalb gucke ich mich gar nicht erst im Saal um, sonst müsste ich wohl den ein oder anderen maßregeln

Wenns nur die Leute selbst ablenken würde, könnts mir ziemlich wumpe sein. Ich würd halt keine 10€ oder noch mehr bezahlen, um dann auf mein Handy zu glotzen. Aber mich lenkt es ja auch vom Film ab, wenn von der Seite ein Handy aufblinkt. Ist schließlich stockduster im Saal, das hat schon seinen Grund.

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Nazis raus!


26. Februar 2018, 14:46
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Beitrag Re: Filme/Serien [SPOILER ANKÜNDIGEN!]
Ja das ist dann richtig ätzend :ja:

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by Ruuuuuuud


26. Februar 2018, 14:52
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