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Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite 
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
So, da ich jetzt A zu Müde bin und B zu wenig Zeit habe ein Feedback zu geben, möchte ich nur kurz was wissen (Feedback folgt dann morgen oder übermorgen ^^)

Zitat:
Der geringe Einsatz beruht darauf, dass bei allem was aus dem grünen Bereich rausgeht, die Spieler bereits nach 15-20 Minuten, trotz bester Fitness- und Frischewerte, völlig platt sind und dann nur noch Fehler produzieren. Mit den 25% hält sich das in Grenzen.


Kann es sein, dass du bei der Trainingsintensität diese nicht auf 100/80/20/0 gestellt hast oder sind vielleicht auch die Laufwege dran schuld?

Ansonsten bin ich gespannt auf den nächsten Teil ist ja gut bisher :-)


8. Mai 2016, 23:20
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
25. September 2013: Ausflug nach Peixinhos

Der Wecker war an diesem Morgen mein großer Feind. Ich wollte einfach nicht aus dem Bett, zu kurz war die Nacht gewesen. Ich hatte ja lange mit mir gehadert, aber letztendlich hatte ich mich entschieden über meinen Schatten zu springen und einen Ausflug nach Peixinhos zu machen. Seit Jahren wird mir von allen Seiten abgeraten dies zu tun, und ich tat es auch immer weniger. Hin- und wieder musste ich aber einfach in das Viertel zurück, aus dem ich kam. Ich hatte dafür bewusst die Nachtstunden gewählt, denn da war das Risiko erkannt zu werden deutlich geringer. Früher als ich noch im Internat war, waren meine Ausflüge zwar auch nicht gerne gesehen, aber sie waren deutlich ungefährlicher. Ich kannte in diesen Vierteln jeden Winkel, die Strukturen und vor allem die Gefahren. Ich war lange genug ein Teil davon gewesen. Nun aber kam eine neue Komponente dazu. Man kannte auch mich und ich war definitiv keiner mehr von Ihnen, sondern ein potentielles Opfer.

Daher hatte ich mich seit Saisonbeginn auch nicht mehr in die Favela gewagt. Nach wochenlangen Überlegen sah ich es aber als meine Pflicht, dass ich meine Mutter und meine Geschwister darüber informieren müsste, dass mein Vater noch am Leben war. Ich wusste weder wie sie auf mich, noch wie sie auf diese Information reagieren würden. Ich war auch sichtlich angespannt, als ich meine alten Klamotten hervor holte und anzog. Sie rochen übel und ich ekelte mich ein wenig sie anzuziehen. Aber würde ich sauber, gut riechend und wohlgekleidet ins Viertel einmarschieren, so könnte ich mir gleicheine Zielscheibe um den Rücken hängen. Ich ging einen guten Teil des Weges zu Fuß und ohne Schuhe. Damit war ich auch passend durchgeschwitzt und schmutzig.

Auf dem Weg zu meiner Mutter musste ich daran denken, wie wir in die Stadt gekommen waren. Es waren so viele Menschen, auf so engem Raum und es schien in dieser Stadt kein Platz für uns zu sein. Verwirrend war für mich, dass sich die Barracken, richtige Häuser aus Lehm und Prachthütten ständig abwechselten. Es gab Teile der Stadt, die einfach wunderschön waren. Dort waren auch viele Touristen zu sehen. Aber umgeben waren diese Viertel von Favelas – also Armenviertel in den die breite Masse wohnte. Doch nirgendwo schien es einen Platz für uns zu geben. So ergab es sich, dass wir die ersten beiden Nächte auf der Straße im Freien schliefen. Wir versteckten uns jeweils in einem Hinterhof eines Gebäudes. Erst am dritten Tag unserer Expedition fanden wir einen kleinen Fleck auf dem wir eine eigene Hütte – bestehend aus Plastikfetzen und Kartons, die wir in den Tagen davor gesammelt hatten – errichteten. In genau jener Hütte lebte meine Mutter noch immer. Zwar hatte sie sich diese stetig leicht verbessert, aber es war und blieb eine Absteige.

Meine Mutter war noch wach, als ich mich ihrem Heim näherte. Sie sah mich an, aber ignorierte mich und wand sich dann wieder von mir ab. Ich sprach sie an und sagte, dass ich dringend mit ihr reden müsse. Sie meinte nur, sie brauche mich hier nicht und ich sollte wieder dorthin zurückgehen, wo ich hergekommen sei. Hier sei ich nicht mehr willkommen. „Ana“, sagte ich zu ihr und nannte sie dabei bewusst bei ihrem Vornamen. „Ich habe Jorge“, so hieß mein Vater, „gesehen. Er hat mich neulich am Flughafen aufgelauert und gesagt, dass er Hilfe brauche.“ Ana würdigte mich keines Blickes und als ich nachfragte ob sie mich verstanden hätte, fuhr sie mich an: „Was interessiert mich das. Dein Vater hat uns verlassen, genauso wie Du uns verlassen hast. Mir ist ganz egal, ob er noch lebt oder nicht. Ob er in einen Pallast wohnt oder täglich vom Tode bedroht ist. Es kümmert mich nicht. Geh jetzt, und lass Dich hier nicht mehr blicken!“

Ich drehte mich schon um und wollte wieder gehen, als ich aus dem Hintergrund plötzlich ein freudiges „Pedro!“ vernahm. Ich erkannte die Stimme sofort und könnte hören wie meine kleine Schwester Bruna auf mich zugelaufen kam. Ich drehte mich zu ihr und nahm sie freudig in die Arme. „Du bist aber groß geworden“, sagte ich und gab ihr einen dicken Kuss auf die Wange. „Ja, bald bin ich eine Frau und dann brauch ich nicht mehr auf den Markt und kann auch so Geld verdienen“, sagte sie freudestrahlend.

Es war der Moment, an dem es mir kalt über den Rücken lief. Ich wusste doch, was die Mädchen in dieser Gegend machen würden um zu Geld zu kommen. Ab 11 oder 12 Jahren wurden sie auf den Strich geschickt und diese kranken Pädophilen leben ihre kranken Phantasien aus. Ein ganzer Touristenzweig ist hier bereits entstanden – und niemanden interessierte es. Bruna war inzwischen Neun und das Schlimme war, dass sie recht hatte. Bald würde auch sie dieses Schicksal treffen. Dennoch machte ich ein freundliches Gesicht und sagte zu ihr, dass Mädchen in ihrem Alter normalerweise in die Schule gehörten. „Du weißt das nicht geht“, sagte sie nur und lächelte dabei. „Joao und Oscar verdienen alleine doch nicht genug. Ich muss Gemüse sammeln“, ergänzte sie abschließend. „Wo sind denn unsere Brüder“, fragte ich sie. „Die kommen nur noch selten hier her. Die bleiben meist bei Ramos. So wie Du es gemacht hast, bis der Mann mit den Dollarscheinen gekommen ist“, war ihre ehrliche und zugleich naive Antwort. Danach war es für mich aber wirklich Zeit zu gehen und ich verabschiedete mich von meiner Schwester. Ich versprach ihr zwar bald wieder zu kommen, verdrückte die eine oder andere Träne und verschwand danach in der Dunkelheit.

Der Ausflug brachte zwar nicht den Erfolg den ich mir wünschte, dennoch ging es mir besser als zuvor. Ich hatte mein Geheimnis mit jemandem geteilt und falls es meine Mutter doch berühren würde, hätte sie nun die Möglichkeit darauf zu reagieren. Ich würde es ja ohnehin nie erfahren. Ich war auch glücklich darüber, dass es mit Bruna zumindest irgendjemanden gab, dem ich noch etwas bedeutete und sich auch darüber freute mich zu sehen. Ich schwor mir auf dem Rückweg, dass ich sie aus den Favelas rausholen würde. Sie hatte sich eine echte Chance auf ein gutes Leben verdient und ich wusste, dass ich der Schlüssel dazu bin.

Gezeichnet von dieser kurzen Nacht, machte ich mich auf dem Weg zum Vereinsgelände. Ich kam gerade noch pünktlich, stieg in den Mannschaftsbus und schlief bereits auf der Fahrt zum Flughafen ein. An diesem nahm mich Martelotti zur Seite und stellte mich zur Rede. Er fragte mich, ob ich wüsste warum ich die letzten Spiele nicht zum Einsatz gekommen war. Ich zuckte mit den Achseln und antwortete ihm nur, dass es wahrscheinlich daran liege, dass es zuletzt ohne mich ganz gut gelaufen ist.

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Immerhin konnten wir nach unserem ersten Saisonsieg auch nachsetzen. In unveränderter Formation besiegten wir eine Woche später den Tabellenzweiten Avai FC Florianopolis. Mit dem ersten Sieg im Rücken spielten wir befreit auf. Von Beginn an gelang es meinen Kollegen dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Mit unserem neuen Selbstvertrauen schien auch das Glück wieder auf unserer Seite zu sein. Nachdem ein strammer Schuss von Felipe Azevedo vom Schlussmann der Heimischen herrlich pariert wurde, beförderte Verteidiger Tiago den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Tor und brachte sein Team damit in Rückstand. Dieses Mal gelang es uns aber auch aus der glücklichen Führung auch Kapital zu schlagen. Im Gegensatz zu den bisherigen Saisonspielen mussten wir keinen schnellen Gegentreffer hinnehmen. Vielmehr gelang es der Elf die Martelotti auf das Feld geschickt hatte, das Spiel an sich zu ziehen und entscheidend nachzusetzen. Diego Mauricio baute die Führung in der 22. Minute mit einem satten Rechtsschuss aus und noch vor der Pause sorgte Felipe Azevedo mit dem 3:0 für die Vorentscheidung.

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Im zweiten Durchgang konnte Reis mit einem frühen Treffer in der 55. Minute zwar auf 1:3 verkürzen, unser Team gab das Heft in diesem Spiel aber nicht mehr aus der Hand. In der 86. Spielminute machte Diego Mauricio mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag alles klar und stellte auf 4:1. Der zweite Treffer des Gastgebers zeigte zwar die weiterhin vorhandenen Defensivschwächen schonungslos auf, änderte aber nicht daran, dass die 3 Punkte die Reise nach Recife antraten.

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Deshalb gingen wir auf voller Zuversicht in das Heimspiel gegen den amtierenden „Copa Brasil“-Sieger Palmeiras SE, welche nach einem erfolgreichen Saisonstart den dritten Tabellenplatz einnahmen. Die in etwa 10.700 Menschen im Stadion waren nach den letzten Ergebnissen wieder euphorisch und hoffnungsfroh. Doch gleich zu Beginn des Spiels drohte die Stimmung wieder zu kippen. Denn Juninho konnte sein Team mit einem Geniestreich, mit dem er unsere ganze Abwehr überraschte, in der 7.Minute alleine auf das Tor marschieren und ließ sich die Gelegenheit zur frühen Führung nicht nehmen. Wir hatten in der bisherigen Saison zwar gezeigt, dass wir durchaus fähig waren einen Rückstand aufzuholen, ein Spiel nach Rückstand gewinnen, konnten wir bisher jedoch nicht. Allerdings konnte die Mannschaft am Feld den Rückstand mit dem Selbstvertrauen der letzten Wochen relativ schnell verdauen und fand umgehend darauf wieder ins Spiel. Mit einem Doppelschlag (37.; 39.) konnte Diego Mauricio das Spiel noch vor der Pause drehen und die Stimmung im Stadion zum Kochen bringen.

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In der zweiten Halbzeit lebte das Spiel vor allem von der Spannung und den zahlreichen Wechseln. Palmeiras hatte zwar deutlich mehr Spielanteile aufzuweisen, konnte jedoch keine großen Chancen herausspielen. Doch die gebrannten Kinder unter den Sport-Fans wussten allerdings, dass bei einem solchen Spielstand der Sieg alles andere als sicher war. Der Gegner könnte uns nur aufgrund eines einzigen Fehlers den Sieg klauen. Tatsächlich sollte in der Nachspielzeit auch noch ein Treffer fallen, allerdings zu unseren Gunsten. Ein Schuss von Felipe Azevedo aus der Drehung und sehr kurzer Distanz beförderte den Ball direkt ins Schwarze und sicherte uns einen 3:1-Heimsieg.

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Damit hatte das Team zuletzt drei Siege in Folge gefeiert und sich auf den zwölften Tabellenplatz vorgekämpft. Ich nahm es daher einfach zur Kenntnis, dass für mich in der Startelf kein Platz sei. Zudem werden Stürmer halt eher dann eingewechselt, wenn es notwendig ist einen weiteren Treffer zu erzielen und nicht, wenn es darum geht eine Führung zu verteidigen.

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Martelotti allerdings gab meinen Theorien einen Korb: „Nein, Pedro. Seit Wochen fehlt dir die Konzentration auf das Wesentliche. Du bist mit dem Kopf ganz wo anders und bringst daher im Training deine Leistungen nicht. Du hast Potential, aber Du musst hart an Dir arbeiten, sonst wird das nichts. Ich brauche Spieler sich zu 100% auf ihre Aufgabe konzentrieren. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Spieler im Kopf nicht frei ist, dann lass ich ihn auch nicht spielen. Dieses Gefühl hatte ich zuletzt bei Dir. Ich habe aber vor, dass ich Dir im heutigen Pokalspiel wieder eine Chance gebe. Nutze diese und zeig mir, dass Du dich fokussieren kannst."

Ich war einerseits erfreut, dass mir der Trainer signalisierte, dass ich nach 3 Spiele ohne Einsatzminute, wieder die Chance bestünde Spielpraxis zu sammeln. Mir gab aber auch zu denken, dass ich anscheinend leicht zu durchschauen war. Deshalb beschloss ich meine Probleme für mich zu behalten und diese so gut es geht bei Seite zu schieben. Martelotti hatte mir ja klar gesagt, dass seine Spiele nur an Fußball denken sollten. Da wäre es denkbar schlecht, würde ich meine Sorgen mit jemanden teilen.

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Unsere Aufgabe in der „Copa Brasil“ war keine Einfache. Immerhin bekamen wir es mit dem aktuellen Maß aller Dinge in unserer Liga zu tun. Wir befanden uns allerdings deutlich im Aufwind. Das Cupduell versprach daher spannend zu werden und uns die nötige Auskunft darüber zu geben, wo wir wirklich stünden. Auf dem Spielfeld war vom Unterschied in der Tabelle der Serie B nicht wirklich viel zu sehen. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, wobei wir etwas gefährlicher waren und ein leichtes Chancenplus vorweisen konnte. Es sollte jedoch die Heimmannschaft sein, welche in der 40 Minute in Führung ging. Juninho ließ Vincius Simon stehen und konnte so das 1:1-Duell mit Magrao suchen. Dieser kam auch aus dem Tor heraus, doch Juninho ließ dem Schlussmann von Sport keine Chance: Kurzer Haken und Abschluss machten die 1:0 Führung des Tabellenführers perfekt.

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Marcelo Martelloti hatte uns jedoch bereits vor dem Spiel eingeimpft, dass wir uns im Falle eines Rückstandes nicht hängen lassen dürften und verstärkte diese Intention in der Pausenansprache. In der zweiten Spielhälfte versuchten wir dann auch wieder vermehrt mit unseren Mitteln zu Chancen zu kommen. In der 57. Minute war dies auch von Erfolg geprägt und Felipe Azevedo sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den Ausgleich. Der Stürmer kam von halbrechts in den Strafraum, marschierte quer durch diesen auf die linke Seite, ließ dabei den Torhüter des Gastgebers aussteigen und schupfte den Ball anschließend in die Maschen. Damit war nicht nur der Ausgleich, sondern auch das ganz wichtige Auswärtstor erzielt.

Bei diesem Spielstand sollte es aber nicht lange bleiben. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich konnte Ricardo Jesus einen schweren Abwehrfehler ausnutzen und Atletico erneut in Front bringen. Bei diesem Spielstand entschloss sich Martelotti sein Versprechen zu halten und brachte mich für Marcos Aurelio.

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Allerdings zeigte unsere Defensive nach dem neuerlichen Rückstand Auflösungserscheinungen und brach völlig auseinander. Das bisher konstanteste Team der Serie B wusste diesen Umstand für sich zu nutzen und sorgte mit zwei weiteren Treffern durch Ricardo Jesus (73.) und Anselmo (89.) dafür, dass das Rückspiel nur noch statistischen Charakter besitzen würde.

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Zuletzt geändert von UdoH am 9. Mai 2016, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.



9. Mai 2016, 00:16
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
Hallo Udo,
vielen Dank für deine Antworten. :yay:

Da ich ja der Meinung bin, dass jeder nach seinen Vorstellungen eine Formation spielen sollte
habe ich auch keine Screenshots eingestellt, sondern auf eine Reaktion von dir gewartet.

Und damit scheine ich ja auch, anhand deiner Antwort, richtig "gelegen" zu haben.

Zu deinen Fitness- und Frischeproblemen:
Das liegt wohl an deinen Einstellungen des "Automatischen Trainingsumfangs".

Mehr dazu, siehe hier:

post1435319.html#p1435319


Zu deinem jetzigen Teil:
Ich bin begeistert davon. :daumen: :daumen: :daumen:
Was für eine ausführliche Darstellung über deine Kindheit und Familie.
Woher hast du nur diese Informationen? :gruebel:
Bin gespannt, ob es dir im Verlaufe der Jahre gelingt, dass es zu einer Aussöhnung mit deinen Eltern kommen wird.
Auch wie es mit deinen Geschwistern weiter geht.

Auch in deinen Spielen kommt es jetzt zu Siegen.
Ob das an der veränderten Formation liegen kann?

Schade, dass du nicht zu mehr Einsätzen kommst.
Wie dein Trainer sagte: " Mache deinen Kopf frei und konzentriere dich auf dein Training."
Dann "sehe" ich dich auch wieder in der Aufstellung.

Ich bin gespannt auf deine weiteren Teile.
Mach weiter so.
Ich bin dabei.

:winke: Gruß
Dino

PS: Du hast es dir mit deinen Voreinstellungen sehr schwer gemacht.
U.a. spielst du ja ohne die Anzeige der Talent- und Stärkewerte.

Meine Fragen:
Wie, bzw. nach welchen Kriterien, hast du deinen Spielern ihre Position(en)
auf dem Spielfeld, in deiner Formation, zugewiesen?
Wie sind deine individuellen Einstellungen der Trainingsziele bei einzelnen Spielern?


9. Mai 2016, 05:46
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
FelixDynaball hat geschrieben:
Kann es sein, dass du bei der Trainingsintensität diese nicht auf 100/80/20/0 gestellt hast oder sind vielleicht auch die Laufwege dran schuld?

Ansonsten bin ich gespannt auf den nächsten Teil ist ja gut bisher :-)


Nein, habe ich nicht. Da ich über keinen Co-Trainer verfüge ist diese Option derzeit nicht vorhanden. Ich stelle die Trainingsintensität daher bei allen Spielern täglich manuell ein. Ist zwar etwas viel Aufwand, geht aber nicht anders.

Das Problem ist ja nicht, dass die Frische-Werte im Keller werden. Die stimmen bei Spielbeginn ja (zwischen 91 und 100), aber sie rasseln bei hohem Einsatz während dieses Spieles wahnsinnig schnell in den Keller (unter 50) und das obwohl alle Spieler Fitness-Werte jenseits der 90 haben.

Daher ist mein Lösungsansatz, dass ich dem mit niedrigerem Einsatz begegne.

DINO-12 hat geschrieben:
Hallo Udo,
vielen Dank für deine Antworten. :yay:

Da ich ja der Meinung bin, dass jeder nach seinen Vorstellungen eine Formation spielen sollte habe ich auch keine Screenshots eingestellt, sondern auf eine Reaktion von dir gewartet.

Und damit scheine ich ja auch, anhand deiner Antwort, richtig "gelegen" zu haben.


:ja: :daumen: Danke!

DINO-12 hat geschrieben:
Zu deinen Fitness- und Frischeproblemen:
Das liegt wohl an deinen Einstellungen des "Automatischen Trainingsumfangs".

Mehr dazu, siehe hier:

post1435319.html#p1435319


siehe Antwort an FelixDynaball.

DINO-12 hat geschrieben:
Zu deinem jetzigen Teil:
Ich bin begeistert davon. :daumen: :daumen: :daumen:
Was für eine ausführliche Darstellung über deine Kindheit und Familie.
Woher hast du nur diese Informationen? :gruebel:
Bin gespannt, ob es dir im Verlaufe der Jahre gelingt, dass es zu einer Aussöhnung mit deinen Eltern kommen wird.
Auch wie es mit deinen Geschwistern weiter geht.


Besten Dank für das große Lob! Das freut mich sehr. :yay: :yay: :yay:

Bevor ich die Laufbahn begonnen habe, habe ich mich dazu entschlossen eine fiktive Figur zu erstellen. Als in weiterer Folge meine Wahl auf Brasilien und Recife fiel, habe ich "Im Netz der grünen Hühner - Die Straßenkinder von Recife und was aus ihnen geworden ist" gelesen, einiges über die Stadt Recife recherchiert und zwei Biografien von brasilianischen Fußballstars gelesen. Mit diesen Informationen habe ich begonnen einen Lebenslauf von Pedro Lopes Zonta zu kreieren. Dieser umfasst etwas mehr als 7 Word-Seiten.

Ich habe mich aber dazu entschieden mit einem direkten Einstieg zu beginnen und bei Bedarf immer Rückblenden zu machen. Einerseits wollte ich nicht mit einer elendig langen Vorgeschichte langweilen, andererseits erhöht es die Spannung für Euch und meine Flexibilität, wenn ich nicht alles zu Beginn bereits bekannt ist.

Mich freut das positive Feedback daher besonders, weil es zeigt, dass die intensive Vorbereitung nicht umsonst war. Daher wird das Privatleben von Pedro auch weiterhin eine bedeutende Rolle in den weiteren Teilen spielen.

DINO-12 hat geschrieben:
Auch in deinen Spielen kommt es jetzt zu Siegen.
Ob das an der veränderten Formation liegen kann?


Ganz definitiv sogar. Leider ist das Spiel meiner Mannschaft derzeit nicht anzusehen. Aber wie schön erwähnt, stehen derzeit die Ergebnisse im Vordergrund. Sollte sich die Jobsicherheit stabilisieren, werde ich auch wieder zu mehr Experimenten neigen. 8)

DINO-12 hat geschrieben:
Schade, dass du nicht zu mehr Einsätzen kommst.
Wie dein Trainer sagte: " Mache deinen Kopf frei und konzentriere dich auf dein Training."
Dann "sehe" ich dich auch wieder in der Aufstellung.


In der Offensive sind mit Diego Mauricio, Felipe Azevedo und Marcos Aurelio drei Spieler, die klar stärker sind, als Pedro Lopes Zonta. Sofern es keine Verletzungen gibt, wird es also schwer. Auf ein paar Kurzeinsätze kann Pedro aber mit Sicherheit hoffen.

DINO-12 hat geschrieben:
Ich bin gespannt auf deine weiteren Teile.
Mach weiter so.
Ich bin dabei.


:daumen: Werde den Durst hoffentlich bald stillen können. Bin in den letzten Tagen aber nicht zum Schreiben gekommen. Muss daher um etwas Geduld bitten. :D

DINO-12 hat geschrieben:
PS: Du hast es dir mit deinen Voreinstellungen sehr schwer gemacht.
U.a. spielst du ja ohne die Anzeige der Talent- und Stärkewerte.


Ja, das war aber bewusst gewählt, weil ich mir den Spielspaß am FM so lange wie möglich erhalten will (am besten ein paar Jahre). :mrgreen:

DINO-12 hat geschrieben:
Meine Fragen:
Wie, bzw. nach welchen Kriterien, hast du deinen Spielern ihre Position(en)
auf dem Spielfeld, in deiner Formation, zugewiesen?


Wenn auch die Stärkewerte fehlen, so sind die Positionen und die Eingespieltheit dieser ersichtlich. Dazu ist es auch kein Geheimnis, welche Eigenschaften für welche Position wichtig sind. Ein paar persönliche Vorlieben spielen dann auch noch eine Rolle (so kann ich Spieler nicht leiden, deren Ballkontrolle mangelhaft ist oder sich durch schlechtes Passspiel auszeichnen. Ebenso wichtig ist für mich der Spielertyp. So wird ein "eher offensiv"er Verteidiger bei mir niemals in der Innenverteidigung spielen. Gemäß diesen Vorstellungen haben ich die Spieler den Positionen zugewiesen.

Eine zusätzliche Komponente war natürlich die Wirtschaftlichkeit, also Spieler die ich verkaufen konnte/musste habe ich nicht zugewiesen. Ebenso behandle ich Spieler mit Leihverträgen, die im Winter enden, stiefmütterlich. Da gebe ich lieber schlechteren Spielern, die bei mir bleiben die Spielpraxis und damit die Möglichkeit sich zu entwickeln.

DINO-12 hat geschrieben:
Wie sind deine individuellen Einstellungen der Trainingsziele bei einzelnen Spielern?


So wie oben dargestellt habe ich für gewisse Positionen bei gewissen Eigenschaften meine Vorstellungen für den Spieler. Je nachdem wo die Defizite liegen, werden diese als erstes versucht zu verbessern und auf das von mir erwartete Niveau herangeführt. Sind all diese Werte im von mir erwarteten Bereich, so werden die wichtigsten als erstes trainiert. Bei Spieler unter 21 Jahren werden die körperlichen Fähigkeiten bevorzugt, bei Spieler über 28 Jahre wird auf die Entwicklung der körperlichen Fähigkeiten hingegen kein Wert mehr gelegt.


Ich hoffe, dass ich Deine Fragen ausführlich genug beantwortet habe. Ansonsten einfach nachbohren.

:winke: LG
Udo


11. Mai 2016, 16:36
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
Hallo Udo,

möchte dir auch eine großes Lob aussprechen.
Ich bin ja eigentlich ein Freund einer eher sachlicheren Darstellung, Zahlen, Daten, Fankten. Aber ich muss sagen, ich lese hier verdammt gern.

Beeindruckend vor allem, wie viel Mühe du dir für die Geschichte drum herum gemacht hast. Das bringt hiern atürlich richtig leben rein.

Aber auch deine Art zu spielen finde ich hochinteressant. Selber probieren, analysieren und ggf. verändern. Ein Schwerer weg, der druch die gewählten Rahmenbedingungen natürlich nicht leichter wird. Der sportliche Teil wäre sicher auch mit allen Infos schon kein Selbstläufer, aber ohne Sätrke und Talentwerte setzt du noch mal einen drauf.

Ich habe dasn och nie selber ausprobiert, finde es aber recht spannend, weil man einfach einen noch genaueren Blick auf seinen Kader haben muss. Deine Argumentation, aber vor allem auch deine Vorgehensweise bei der Kaderplanung ist absolut nachvollziehbar und sehr durchdacht.

Bitte weiter so, du wirst mich als Leser behalten


12. Mai 2016, 13:24
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
Ich muss sagen, dass ich zwar ein riesen Statistik-Fan bin, bei solchen MKs es aber noch nen Tick besser finde, als welche wo nur auf Statistiken gesetzt wird ... finde überhaupt sone fiktiven Geschichten bei MKs mega geil :-)

Einzige Idee die ich noch hätte wäre, dass die Spieler ne Miese Ausdauer haben, ansonsten weiß ich auch nicht weiter :-)

Bin auf jeden Fall weiterhin gespannt :-)


12. Mai 2016, 21:26
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
John1701 hat geschrieben:
Hallo Udo,

möchte dir auch eine großes Lob aussprechen.
Ich bin ja eigentlich ein Freund einer eher sachlicheren Darstellung, Zahlen, Daten, Fankten. Aber ich muss sagen, ich lese hier verdammt gern.

Beeindruckend vor allem, wie viel Mühe du dir für die Geschichte drum herum gemacht hast. Das bringt hiern atürlich richtig leben rein.


Herzlichen Dank für das schöne Feedback! So etwas gibt Motivation, wodurch das Schreiben gleich mehr Spaß macht. Ich hoffe, dass ich in weiterer Folge die Spannung im privaten Teil hochhalten kann.

John1701 hat geschrieben:
Aber auch deine Art zu spielen finde ich hochinteressant. Selber probieren, analysieren und ggf. verändern. Ein Schwerer weg, der druch die gewählten Rahmenbedingungen natürlich nicht leichter wird. Der sportliche Teil wäre sicher auch mit allen Infos schon kein Selbstläufer, aber ohne Sätrke und Talentwerte setzt du noch mal einen drauf.

Ich habe dasn och nie selber ausprobiert, finde es aber recht spannend, weil man einfach einen noch genaueren Blick auf seinen Kader haben muss. Deine Argumentation, aber vor allem auch deine Vorgehensweise bei der Kaderplanung ist absolut nachvollziehbar und sehr durchdacht.

Bitte weiter so, du wirst mich als Leser behalten


Als ich beim Spielstart gesehen habe, dass es diese Option gibt, war für mich klar, dass ich diese Möglichkeit nutzen würde. Es gibt dem Spiel einen Schuss mehr Realität, weil ich a) nicht auf eine Gesamtstärke Rücksicht nehme, sondern die Spiele nach dem Können in einzelnen Bereiche beurteilen muss und b) ich nicht von vornherein sagen kann, ob sich ein Spieler gut entwickelt, oder ein ewiges Talent bleibt.

Hoffe, dass es Dir weiterhin Spaß macht und ich auch in Zukunft hin und wieder Feedback bekomme. :daumen:

FelixDynaball hat geschrieben:
Ich muss sagen, dass ich zwar ein riesen Statistik-Fan bin, bei solchen MKs es aber noch nen Tick besser finde, als welche wo nur auf Statistiken gesetzt wird ... finde überhaupt sone fiktiven Geschichten bei MKs mega geil :-)


Ebenso an Dich wieder herzlichen Dank für das regelmäßige Feedback. Bin wirklich glücklich, dass die Sache mit den ausführlichen Nebenstories so positiv aufgenommen wird. :yay: Daher behalte ich diese gerne bei, wenn sie auch beim nächsten Mal nicht ganz so spannend wird. :gruebel:

FelixDynaball hat geschrieben:
Einzige Idee die ich noch hätte wäre, dass die Spieler ne Miese Ausdauer haben, ansonsten weiß ich auch nicht weiter :-)

Bin auf jeden Fall weiterhin gespannt :-)


Wäre auf alle Fälle eine Option. Vorerst bleibe ich bei den 25% Einsatz. Damit habe ich das Problem vorerst im Griff und ich sehe auf dem Platz auch nicht wirklich einen Unterschied zu 100%. :gruebel: :schulterzuck:


15. Mai 2016, 22:10
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
16. Oktober 2013: Konkurrenzfähiger zweiter Anzug

Einige Tage nach dem Cupspiel suchte ich Leonis und Benson auf. Immerhin waren sie in den Jahren zuvor meine engsten Vertrauten gewesen. Niemand kannte mich und mein Leben der letzten Jahre so gut wie diese Zwei. Kennen gelernt habe ich sie am Strand, wo sie für uns Kinder in den Abendstunden regelmäßige Fußballabende organisierten. An diesen Tagen, sorgten sie dafür, dass wir zwei bis drei Stunden zumindest gedanklich aus unserem Elend flüchten konnten. Es war aber nicht nur das Fußballspielen, das mir Freude bereitete. Die beiden redeten auch viel mit mir, und hatten immer wieder Geschenke dabei. Mal etwas zum Essen, mal etwas zum Anziehen oder auch einfach nur Zigaretten. Sie interessierten sich für meine Familie und fragten mich nach meinen Träumen. Immer wieder erzählte ich dabei die Geschichte, wie wir von unserer Farm vertrieben wurden und von meinem Wunsch, irgendwann genug Geld zu haben um wieder eine Farm kaufen zu können. Raus aus diesem Elend, zurück aufs Land und dort ein glückliches, zufriedenes Leben führen. So wie ich es auch meinen frühen Kindheitstagen in Erinnerung hatte.

Nach einigen Monaten hatten Leonis und Benson mein Vertrauen erworben und ich folgte ihrer Einladung einmal mit ihnen zu kommen. Sie erzählten mir, dass sie Sozialarbeiter der Kirche wären und Kindern wie mir helfen. Wir hätten nämlich eine Chance verdient und sie könnten mir diese Chance geben. Ich würde zur Schule gehen und Schreiben, Lesen, Rechnen lernen und später einen Beruf lernen können. Leider hatten sie nicht ausreichend Plätze für alle, daher müssten sie aus uns Kindern auswählen – aber sie hätten entschieden mir einen solchen anzubieten.

Ich war von diesem Angebot begeistert und dankte Gott dafür, dass er mich nicht vergessen hatte. Meine harte Arbeit und vor allem mein Widerstand dagegen selbst Kleister zu schnüffeln oder Drogen zu konsumieren, hätten sich bezahlt gemacht. „Wenn ich eine Chance haben würde, dann hätten auch meine Geschwister und meine Mutter eine Perspektive“, dachte ich damals. Ich war glücklich, denn mein Leben hatte plötzlich wieder einen Sinn.

Es war aber auch der Beginn des Bruchs mit meiner Familie. Es ist Leonis und Benson damals gelungen, mich zu überzeugen, den Weg mit ihnen zu gehen. Ich war mir also sicher, dass sie auch dieses Mal den richtigen Rat für mich parat haben würden. Ich erzählte Ihnen die Geschichte vom Flughafen, von meinem Ausflug nach Peixinhos und dem Gespräch mit meinem Trainer. Sie hörten lange zu und gaben mit den zu verstehen, dass ich den Rat von Martelotti befolgen sollte und mich auf meine Aufgaben bei Sport konzentrieren sollte. Was meine Mutter betrifft, müsste ich akzeptieren, dass sie meine Hilfe nicht will. Ich hätte in den letzten Jahren oft genug die Hand ausgestreckt, könne aber niemanden zwingen, dass die Gegenseite das Angebot annimmt. Sie erinnerten mich auch daran, dass sie mir damals klar gemacht haben, dass sie nur die Türe öffnen können, ich aber selbst entscheiden müsse, ob ich hindurchgehen will. Ich hätte die Möglichkeit eben genutzt, müsse aber akzeptieren, dass manche Menschen in der Chance eine Gefahr sehen und daher lieber dem alten Leben treu bleiben würden.

Ich dachte einige Minuten darüber nach und fragte dann, wie das dann mit meinem Vater sei. Aber auch hier hatten sie nicht die endgültige Lösung für mich, sondern gaben mir nur eine weitere Denkaufgabe mit auf dem Weg. Sie meinten, dass mein Vater mir signalisiert hätte, dass er die Hand brauche, die ich meiner Mutter immer reichen würde. Jemand seine rettende Hand anzubieten, hat aber auch mit Vertrauen zu tun. Es kann auch sein, dass die andere Person versucht dich mit in den Abgrund zu ziehen. Ich müsste für mich selbst entscheiden, ob ich in diesem Fall die erbetene Hand ausstrecke, oder ob meine Furcht zu groß sei.

Ich wollte in Ruhe darüber nachdenken und noch eine oder zwei Nächte darüber schlafen. Dennoch bat ich die Beiden um einen Gefallen, da mir klar war, dass ich in den bevorstehenden Wochen nicht mehr nach Peixinhos aufbrechen sollte. Als sie mir versprachen auf meine kleine Schwester ein wachsames Auge zu werfen, verabschiedete ich mich von den Beiden und ging zurück ins Internat, wo ich noch immer beheimatet war. Dort traf ich dann nach reichlicher Überlegung die Entscheidung, dass ich mich auf meinen Vater einlassen würde, sofern ich ihn noch einmal zu Gesicht bekommen würde. Er hätte sich zumindest die Chance verdient, sich mir gegenüber zu erklären. Ich entschied aber auch, dass weder Zeit, noch Kraft oder gar Geld investieren würde, damit es zu diesem Treffen kommen könnte. Sollte mein Vater irgendwann wieder auftauchen, würde ich ihm diese Chance geben. Bis dahin, sollte mich das Thema aber nicht weiter beschäftigen und so konnte ich der Aufforderung von Marcelo Martelotti und mich wieder voll und ganz auf den Fußball konzentrieren auch nachkommen.

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Nicht, dass es daran gelegen wäre, aber die Stimmung im Verein wurde von Woche zu Woche besser, da wir sehr gute Ergebnisse ablieferten. Schon wenige Tage nach der Cupniederlage gegen Goiania konnten wir allen Zweiflern den Beweis erbringen, dass uns diese Niederlage nicht aus der Bahn geworfen hatte. Vielmehr schienen nach Abschluss der Transferzeit die Fronten geklärt, wodurch das Team zusammenwuchs und es kristallisierte sich auch so etwas wie eine Stammelf heraus. Die zuletzt geschonten Spieler zeigten ganz klar, welchen Wert sie für die Mannschaft hatten und gaben der Defensive die nötige Stabilität. Zusätzlich wurde der Mannschaft im Spiel gegen BOA E.C. Varginha durch eine frühe Führung ausreichend Sicherheit zur Entfaltung des eigenen Spiels geben. Denn bereits in der 15. Minute gelang Diego Mauricio mit einem sehenswerten Schuss ins linke Kreuzeck sein erster Treffer an diesem Tag. Von diesem Zeitpunkt an diktierten wir das Geschehen nach Belieben und Felipe Azevedo sorgte mit einem Treffer aus kurzer Distanz (46.) und einem weiteren aus einem Distanzschuss (45+3) dafür, dass das Spiel bereits vor dem Pausenpfiff entschieden war.

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Mit diesem Treffer eröffnete Diego Mauricio den Torreigen.


In der zweiten Spielhälfte dauerte es eine Weile bis der Motor wieder auf Betrieb war, aber nachdem Felipe Azevedo in der 68. Spielminute sein dritter Treffer an diesem Tag gelang, spielten wir uns in einen wahren Rausch. In diesem gelang auch Diego Mauricio noch ein schöner Kopfballtreffer zum 5:0 (74.) und Mittelfeldspieler Chumacero setzte mit einem direkt verwandelten Freistoß (93.) den Schlusspunkt in diesem Spiel, bei dem ich von der 78. Spielminute an auch wieder selbst auf dem Feld stehen durfte.

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Diego Mauricios erzielte seinen zweiten Treffer per Kopf

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Mit diesem Kantersieg, der zugleich den vierten Liga-Sieg in Folge bedeutete, wiesen wir erstmals in dieser Saison ein positives Torverhältnis auf und hatten uns in der Tabelle auf den 9. Platz vorgeschoben.

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In der Woche darauf galt es den bisher höchsten Auswärtssieg im Heimspiel gegen C.A. Bragantino zu bestätigen. Der Gegner galt dabei als Team, welches man keinesfalls unterschätzen durfte. In der Tabelle mit waren sie mit Sport auf Augenhöhe auch wenn es für die Gastmannschaft in den Wochen davor nicht besonders rund lief. Der letzte Sieg datierte vom 18. August 2013 und in den darauf folgenden fünf Bewerbsspielen konnte Bragantino kein Spiel gewinnen und nur zwei Punkte aufs eigene Konto verbuchen.
Die Formkurve sprach also für uns, dennoch war an diesem Tag so etwas wie Nervosität zu spüren. Immerhin hatte die bisherige Saison gezeigt, dass die Defensive die Achillesferse in unserem Spiel darstellt und nur in Bestbesetzung halbwegs stabil agiert. Dass nun ausgerechnet Kapitän Perreira durch einen Nasenbeinbruch verletzt ausfiel, spielte uns daher nicht unbedingt in die Hände. Noch dazu entschied sich Marcelo Martelloti mit einer Überraschung aufzuwarten. Er ließ weder den zu Saisonbeginn gesetzten, aber glücklos agierenden Vincius Simon, noch den an das Team heranzuführenden Jungverteidiger Oswaldo auflaufen. Stattdessen durfte mit Ailson ein bisher nicht berücksichtigter Altmeister auf der Position des Innenverteidigers agieren.

Als das Spiel begann wurde von Beginn an klargestellt, wer der Herr im Hause ist und enormer Druck auf das Gehäuse der Gäste ausgeübt. Nach einer knappen Viertelstunde sollte auch der erste Treffer des Spieles fallen, nachdem sich Diego Mauricio in der Mitte wunderbar durchgesetzt hatte und den Ball aus 11 Meter Entfernung und zentraler Lage nur noch am Keeper vorbeischieben musste.

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Doch auch nach diesem 1:0 rollte der Leaos-Express weiter, weshalb der Ausbau der Führung nur eine Frage der Zeit darstellte. Nach 25 Minuten war es dann auch soweit: Ein wunderschöner Lochpass von Chumacero in den Lauf von Felipe Azevedo brachte den Stürmer in eine hervorragende Ausgangsposition. Mit einer Direktannahme aus der Drehung konnte der nach links laufende Spieler den Ball milimetergenau ins rechte Eck setzen.

Dieses 2:0 nahmen die Teams mit in die Kabine. Allerdings war das Ergebnis vor allem für die Gastmannschaft schmeichelhaft. Nur die katastrophale Chancenauswertung unsererseits hielt Bragantino an diesem Tag am Leben. Vom Spielverlauf und den Torchancen her hätte unser Team das Spiel bereits in der ersten Hälfte entscheiden müssen.

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Mangelhafte Chancenauswertung bleibt im Fußball ja selten ungestraft und so kam es, wie es kommen musste. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit (48.) nutzten die Gäste den Raum, der durch eine Unstimmigkeit zwischen Ailson, Tobi und Renan Texeira entstand. Lincom spielte einen schönen Pass durch die Lückte, wo Dudu nun völlig frei stand und den Ball aus 11 Meter Entfernung nur noch an Magrao vorbei bringen musste. Ein herrlicher Lupfer – übrigens der erste Torschuss an diesem Tag – sorgte dafür, dass ein Spiel, welches in Halbzeit 1 auf schiefer Ebene verlief, noch einmal richtig eng wurde.

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Dieser Gegentreffer brachte uns etwas aus dem Konzept. Im Gegensatz zur ersten Hälfte passierten uns danach unkonzentrierte Zuspielfehler und wir waren nicht mehr damit beschäftigt eigene Chancen zu kreieren, sondern mussten uns viel mehr darum kümmern, keine Chancen des Gegners zuzulassen. Der Befreiungsschlag kam mit einem Konter in der 54. Minute. Felipe Azevedo erreichte knapp vor der Strafraumgrenze einen langen Ball, wurde dabei aber von Avaro bedrängt. Diego Mauricio stand frei und bereit zur Ballannahme. Alles rechnete mit dem Abspiel und einem eventuellen Doppelpass. Doch Azevedo überraschte mit einem direkten Abschluss, wobei der Ball über Keeper Leandro hinwegsegelte, an die Unterkante der Querlatte knallte und von dort ausgehend hinter die Linie flog.

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Mit dem 3:1 kehrte in unseren Reihen die Sicherheit zurück, wobei man von einem Spiel auf schiefer Ebene, was es in der ersten Halbzeit gewesen war, nicht mehr sprechen konnte.
Doch es gelang uns das Geschehen zu kontrollieren und der Gegner machte nicht mehr den Eindruck als könnte er etwas entgegensetzen. Daher entschied sich Sport-Trainer Martelotti in der 78. Minute für einen Dreifachwechsel und brachte mit Oswaldo (LV), Welton (DM) und mir (ST) drei Jungspunde zum Einsatz. Ich sollte mit dafür auch noch mit einem Scorer-Punkt bedanken: In der ersten Minute der Nachspielzeit zirkelte Felipe Azevedo den Ball, welchen er nach einem Querpass meinerseits erhielt, ins linke Kreuzeck und fixierte damit den 4:1-Endstand. Dieser Treffer war aber nicht nur Ergebniskosmetik, denn mit seinem dritten Treffer an diesem Tag übernahm Felipe Azevedo auch die Führung in der Torschützenliste.

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Doch auch für mich war diese Aktion eine Wichtige. Ich hatte mich damit zurückgemeldet und gezeigt, dass ich wieder in der Lage bin vor dem Tor entscheidende Akzente zu setzen. Wenn es auch in einem Spiel war, das längst entschieden war, so war es für mein Selbstvertrauen von enormer Bedeutung.

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Dieses sollte im Rückspiel der Coppa nochmals gesteigert werden, wenn auch meine Hoffnung auf den ersten Einsatz in der Starformation sich unberechtigt war. Martelotti wollte sich trotz der schlechten Ausgansposition noch nicht geschlagen geben. Er verwies vor dem Spiel darauf, dass die Höhe des Atletico-Sieges im Hinspiel nicht dem Spielverlauf entsprach und wir damals im Gegensatz zum Rückspiel nicht in Bestbesetzung spielten. Die Kantersiege in den beiden Spiele davor wären aber Anlass genug an die Sensation zu glauben. Ein Rückschlag war jedoch, dass noch am Spieltag bekannt wurde, dass Renan Teixeira wegen eines nicht geahndeten Ellbogenstoßes nachträglich für fünf Pflichtspiele gesperrt wurde. Martelotti entschied sich Tobi wieder von der Innenverteidigung auf die seine angestammte 6er-Position zu ziehen und Ailson in der zentralen Abwehrposition spielen zu lassen.

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Unsere Startelf ging auch sehr ambitioniert in das Spiel und versuchte mit einem schnellen Tor das Duell noch einmal zu eröffnen. Zunächst verfehlte Chumacero bei einem Freistoß (7.) sein Ziel nur knapp, kurz darauf scheiterte Diego Mauricio an Marcio (12.), doch in der 17. Spielminute sollten unsere Bemühungen belohnt werden. Diego Mauricio spielte den Ball in die Zentrale zu Chumacero. Dieser nahm mit links an, legte sich den Ball zurecht und zog unmittelbar bevor sein Gegenspieler eingreifen konnte ab. Der Ball segelte an Marcio vorbei und passte genau neben die Stange, womit Sport mit 1:0 in Führung lag.

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Wir versuchten nachzusetzen, fehlten uns doch noch 2 Treffer auf um den Aufstieg in die nächste Runde zu fixieren. Doch nach einer knappen halben Stunde schien das Pulver verschossen und es gelang Atletico zunehmend ins Spiel zu finden und uns immer weiter in die eigene Hälfte zu drängen. In der 35. Minute setzte sich Joao Paulo gegen Ailson durch und spielte auf den in der Mitte sträflichst alleine gelassenen Ricardo Jesus. Perreira versuchte noch die Lücke zu schließen und einzugreifen, doch der Stürmer war mit dem Abschluss schneller und beförderte den Ball über Magrao hinweg ins obere, linke Eck. Damit war die Ausgangsposition wieder hergestellt und wir brauchten zumindest drei Tore um uns in die Verlängerung zu retten. In Anbetracht der schwindenden Kräfte schien dies aber höchst unwahrscheinlich. Als sich in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte Joao Paulo im Duell mit Ailson erneut durchsetzte und aus 16 Metern Entfernung erfolgreich den Abschluss suchte, war die Entscheidung um die Qualifikation für die nächste Runde endgültig gefallen.

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Trainer Martelotti reagierte in der Pause auf den Spielstand und nahm in der Pause das magische Dreieck (Chumacero, Diego Mauricio und Felipe Azevedo) vom Platz um sie für die kommenden Ligaspiele zu schonen. Dadurch ergab sich für Patrik, dem vermeintlichen Superstar Marcos Aurelio und auch für mich die Chance sich eine ganze Halbzeit zu zeigen. Dies taten wir auch mit Bravour, denn in der 58 Minute zeigte Marcos Aurelio sein Können und beförderte einen Freistoß aus ca. 30 Metern Entfernung ins Tor. Das Besondere an diesem Treffer ist vor allem, dass er die Kugel an der Außenseite der Mauer genau neben den Pfosten zirkelte.

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Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Nach einem langen Pass auf Ricardo Jesus, nahm dieser den Ball in vollem Lauf an. Verfolger Camilo versuchte den Stürmer noch zu stellen, kam aber um einen Bruchteil einer Sekunde zu spät. Der Atletico-Spieler hatte seinen Schuss bereits abgefeuert. Er ging an Verteidiger Ailson ebenso, wie an Keeper Magrao vorbei und zappelte letztendlich im Netz.

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Es sprach aber für die Moral der Mannschaft, dass sie sich nicht hängen ließ, sondern das Spiel konsequent zu Ende spielte. So kam Sport auch noch zu einigen Chancen, wobei es mir gelingen sollte nach einem schönen Zuspiel von Marco Aurelio meinen starken linken Fuß in Szene setzen konnte und das Leder mit einem strammen Schuss ins obere rechte Eck beförderte.

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Der neue Spielstand hieß 3:3 und sollte sich bis zum Spielende auch nicht mehr verändern. Nach der hohen Niederlage im Hinspiel half das Unentschieden dem Team zwar nicht wirklich weiter, eine wichtige Moralinjektion war es aber auf alle Fälle. Man hatte in diesem Spiel gesehen, dass wir uns in dieser Liga vor niemanden zu verstecken brauchten und in der Offensive auch der zweite Anzug durchaus konkurrenzfähig ist.

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15. Mai 2016, 23:22
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
Hallo Pedro (Udo),
wieder ein sehr schöner Teil von dir. :daumen:

Deine "private" Geschichte ist weiterhin sehr interessant zu lesen.
Bin gespannt darauf, was, in Hinsicht auf deine Familie, noch passieren wird. :wink:

In der Liga "klappt" es inzwischen.
Schon eine ganze Zeit lang nur noch Siege.
Allerdings wird es mit dem Aufstieg wohl nichts werden. :kopfwand:
Ob du, wegen der verfehlten Vorgabe entlassen wirst?
Darauf bin ich gespannt.

Du kommst jetzt zumindest zu Kurzeinsätzen. :yay:
Dann haben die Gespräche mit Leonis und Benson schon etwas "gebracht".
Und dann, Gratulation, sogar dein erstes Tor.
Mach weiter so und ich sehe dich bald in der Stammelf.

Zu deinen "Fitnessproblemen":
Gehe unter Team :arrow: Training :arrow: Individuelle Spieler
rechts auf Trainingsumfang und klicke darauf.
Dann nimmst du die Einstellungen im Trainingsumfang,
wie schon von FelixDynaball gezeigt, vor und bestätigst diese mit OK.
Da du ohne Mitarbeiter spielst, brauchst, bzw. kannst du diese Einstellungsmöglichkeit nicht aktivieren.
Trotzdem bleiben sie dir erhalten.

Da du ohne Mitarbeiter "gestartet" bist, ist es trotzdem möglich, Mitarbeiter einzustellen.
Fragen:
Hast du inzwischen Mitarbeiter eingestellt?
Wie sehen deine Finanzen aus? (Screenshot)
Eine Übersicht über deine Sponsoren usw. würde mich interessieren.
Hast du Neu-/Ausbauten in der Infrastruktur vorgenommen?

Bis bald und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

:winke: Gruß
Dino


17. Mai 2016, 06:49
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Registriert: 01.06.2006
Beiträge: 14
Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
DINO-12 hat geschrieben:
Hallo Pedro (Udo),
wieder ein sehr schöner Teil von dir. :daumen:

Deine "private" Geschichte ist weiterhin sehr interessant zu lesen.
Bin gespannt darauf, was, in Hinsicht auf deine Familie, noch passieren wird. :wink:


Danke! Da wird sich noch einiges tun. Im kommenden Teil spielt das Privatleben allerdings mal keine Rolle.

DINO-12 hat geschrieben:
In der Liga "klappt" es inzwischen.
Schon eine ganze Zeit lang nur noch Siege.
Allerdings wird es mit dem Aufstieg wohl nichts werden. :kopfwand:
Ob du, wegen der verfehlten Vorgabe entlassen wirst?
Darauf bin ich gespannt.


Der Start war denkbar schlecht. Nun gilt es halt die Aufholjagd zu versuchen und sofern es mit dem Aufstieg nichts werden sollte zumindest den Job zu retten um einen neuen Anlauf zu nehmen. Freu Dich diesbezüglich auf den heutigen Teil.

DINO-12 hat geschrieben:
Du kommst jetzt zumindest zu Kurzeinsätzen. :yay:
Dann haben die Gespräche mit Leonis und Benson schon etwas "gebracht".
Und dann, Gratulation, sogar dein erstes Tor.
Mach weiter so und ich sehe dich bald in der Stammelf.


Die Stammelf ist noch ein gutes Stück entfernt. Da sind drei Stürmer im Team ganz klar vor Pedro einzureihen - aber bei einem davon läuft der Leihvertrag nach der Hinrunde aus. Dann ist Pedro zumindest mal die Nummer 3 und wird regelmäßig seine Chance bekommen.

DINO-12 hat geschrieben:
Zu deinen "Fitnessproblemen":
Gehe unter Team :arrow: Training :arrow: Individuelle Spieler
rechts auf Trainingsumfang und klicke darauf.
Dann nimmst du die Einstellungen im Trainingsumfang,
wie schon von FelixDynaball gezeigt, vor und bestätigst diese mit OK.
Da du ohne Mitarbeiter spielst, brauchst, bzw. kannst du diese Einstellungsmöglichkeit nicht aktivieren.
Trotzdem bleiben sie dir erhalten.


Danke für den Tipp. Habe das versucht, konnte den Button "Trainingsumfang" aber nicht drücken, da er deaktiviert ist. Wird vorerst beim täglichen manuellen einstellen bleiben müssen.

DINO-12 hat geschrieben:
Da du ohne Mitarbeiter "gestartet" bist, ist es trotzdem möglich, Mitarbeiter einzustellen.


Aufgrund des überzogenen Gehaltsbudgets lässt der Vorstand nicht zu, dass ich Mitarbeiter einstelle. Aber im Winter werden den Verein wieder ein paar Spieler verlassen. Mal schauen ob dann in andere Spieler oder in Personal investiert wird. :gruebel:

Fragen:
DINO-12 hat geschrieben:
Hast du inzwischen Mitarbeiter eingestellt?

Nein, wie zuvor erwähnt, verhindert dies derzeit der Vorstand.

DINO-12 hat geschrieben:
Wie sehen deine Finanzen aus? (Screenshot)
Eine Übersicht über deine Sponsoren usw. würde mich interessieren.

Ich habe inzwischen bis zum Ende der Hinrunde vorgespielt. Werde die Screens (Stand: 31.12.) dann posten. Frühere Screens zu diesen Punkten habe ich leider nicht. Ich hoffe, dass dies für dich o.k. ist.

DINO-12 hat geschrieben:
Hast du Neu-/Ausbauten in der Infrastruktur vorgenommen?

Nein, wird in dieser Saison auch definitiv nicht der Fall sein. Das ist finanziell nicht drin. Mit dem vorhandenen Infrastrukturbudget können nicht einmal die Erhaltungskosten finanziert werden.

DINO-12 hat geschrieben:
Bis bald und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

:winke: Gruß
Dino


Alsdann, Zeit wird's :verweis:

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3. November 2013: Die Trendwende ist geschafft!

Spätestens in den Tagen nach dem wir in der Coppa gegen Goiania mit einem Remis ausgeschieden waren, zeigte sich, dass es sich bei Sport Recife um einen komplizierten Verein handelte. Persönliche Befindlichkeiten standen ganz klar über dem Gesamtinteresse und so war es auch wenig verwunderlich, dass der Verein im bekannten Dilemma des Durstes nach sportlichen Erfolg gepaart mit finanzieller Misswirtschaft, welche einen Erfolg unmöglich machte, steckte. Konkret ging es dieser Tage darum, dass jene Kräfte die Martelotti nicht mehr als Trainer haben wollten, wieder Oberwasser bekamen. Dass wir zuletzt fünf Ligaspiele in Folge gewonnen hatten und in Coppa den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, bis auf wenige Minuten im Hinspiel, auf Augenhöhe begegneten, wollten die Quertreiber nicht sehen. Für sie war das Aus in der Coppa ein weiterer Rückschlag nach dem verkorksten Saisonstart, weshalb sie Konsequenzen forderten.

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Uns Spielern war klar, dass wir nur eine Möglichkeit hatten, diese Debatte umzukehren: Wir mussten mit weiteren Siegen antworten. Insofern war das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn Sao Caetano von besonderer Bedeutung. Es ging für beide Teams darum den Anschluss an die Spitze zu wahren. Dass das schwierig war Sao Caetano zu schlagen, bewies der Umstand, dass selbst Copa Liberatores-Teilnehmer Corinthians vor wenigen Tagen nicht über ein Unentschieden hinauskam. Martelotti wollte auf die Erkenntnisse aus dem Cupspiel aufbauen und reagierte mit einem Umbau in der Defensive. Im Vergleich zum Spiel am Mittwoch, gab es nämlich zwei Veränderungen. Tobi rutschte wieder zurück in die Innenverteidigung und Welton nahm die Position im defensiven Mittelfeld an.

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Das Spiel begann vor nur 1.900 Zusehern und strömenden Regen. Doch sollte die Witterung nicht der einzige kalte Schauer an diesem Tag sein. Bereits in der zweiten Minute konnten die Gastgeber einen schweren Stellungsfehler unserer Abwehr nutzen. Die zwei Innenverteidiger Perreira und Tobi standen zu weit voneinander entfernt, wodurch sich eine Lücke im Zentrum ergab. Jael erkannte dies sofort und spielte den Ball steil auf Giancarlo. Dieser erreichte die Kugel deutlich schneller als Perreira und sein Direktschuss brachte den Hausherren die frühe Führung.

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Der frühe Rückstand war für meine Kollegen nur schwer zu verdauen. Sie schienen mit sich selbst und dem Gegner überfordert und wurden in der eigenen Hälfte schwindlig gespielt. Zahlreiche Ecken folgten und es war auch die eine oder andere Glanzparade von Magrao nötig um uns im Spiel zu halten.

Zudem mehrten sich mit fortlaufender Spieldauer die Hiobsbotschaften. Zuerst sah Perreira Gelb (24.), womit er sich eine Sperre für das nächste Spiel einhandelte und danach musste Chumacero mit einer Knöchelverletzung vom Platz (40.). Martelotti entschied sich diesen Wechsel zu nutzen um auf drei Spitzen umzustellen, weshalb ich bereits in der ersten Spielhälfte eingewechselt wurde. Dies sollte sich bezahlt machen, denn die Abwehr von Sao Caetano kam mit dem Umstand eines zusätzlichen Angreifers nicht zurecht. So konnte Diego Mauricio beim Freistoß, der aus dem Foul an Chumacero entstand Kapital schlagen. Marcelo Cordeiro trug den Ball auf das lange Eck an, Diego Mauricio durchquerte die Flugbahn des Balles, nahm ihn kurz vor dem Tor mit der Brust an und änderte die Richtung des Balles entscheidend, wodurch der Keeper der Hausherren chancenlos war und der Spielstand wieder ausgeglichen war.

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Doch Diego Mauricio sollte noch vor der Pause ein zweiter Streich gelingen. In der vierten Minute der Nachspielzeit war ich am Ball und zog die Verteidiger auf mich. Noch bevor diese eingreifen konnte, spielte ich den Ball in den freien Raum auf Diego Mauricio, der den Ball – vom Schiedsrichter unbemerkt – mit der Hand mitnahm und nur noch den herauslaufenden Keeper Luiz vor sich hatte. Der Stürmer hob die Kugel am Schlussmann vorbei und platzierte sie am rechten Innenpfosten, wovon der Ball hinter die Linie sprang und das Tornetz zappeln ließ. Es war uns also binnen weniger Minuten gelungen das Spiel mit einem Doppelschlag zu drehen.

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In der Pause stellten sich die Hausherren gut auf unser neues System ein und agierten in der zweiten Halbzeit wieder deutlich besser. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. In der 52. Minute hatten wir Glück, als ein Schuss von Jael nur an den Pfosten ging. Umgekehrt hatte Felipe Azevedo in der 63. Minute das leere Tor vor sich und traf nur die Querlatte. Das Spiel war somit bis zur letzten Sekunde spannend und obwohl Sao Caetano dem Ausgleich deutlich näher war, als wir dem entscheidenden 3:1, sollte sich am Spielstand nichts mehr ändern und wir den sechsten Sieg in Folge einfahren.

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[URL=http://www.fm-arena.de/dp2.php?show=UdoH_160530_090520_4603.jpg]Bild[/URL
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Nachdem Atletico Goiania überraschend gegen Belem verlor, waren wir nach diesem Spieltag das am längsten ungeschlagene Team der Liga. Zusätzlich hatten uns die 6 Siege in Folge wieder auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen gebracht. Daher waren wir vor dem Spiel gegen Icassa FC Juazeiro auch voll darauf programmiert einen weiteren Sieg einzufahren. Dies schien insofern realistisch, als das der Gegner wartet seit mittlerweile fünf Spielen auf einen Sieg wartete. Dennoch durfte man dabei aber nicht übersehen, dass dieser währenddessen mit 4 Remis aber auch 4 Punkte erobern konnte. Mit Erleichterung nahmen wir am Matchtag die Nachricht auf, dass Chumacero sich fit meldete. Deshalb war nur eine Umstellung notwendig. Für den gesperrten Perreira spielte Ailson in der Innenverteidigung.

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In diesem Spiel zeigte sich wieder einmal deutlich, wie fehleranfällig unsere Defensive ist. Beispielhaft ist die 7. Spielminute in der Roberto vom linken Flügel kommend in den Strafraum eindrang und Tobi sich nicht anders helfen zu wussten, als seinen Gegenspieler regelrecht umzumähen. Dem Schiedsrichter blieb gar keine andere Wahl als zu pfeifen und auf den Strafstoßpunkt zu deuten. Kapitän Tadeu legte sich den Ball zurecht, nahm Anlauf und schoss den Ball Richtung Tor. Magrao erreichte diesen noch mit den Fingerspitzen und konnte ihn auf den Pfosten ablenken. Von dort kam der Ball zu Tadeu zurück, der die Kugel nur noch ins leere Tor befördern hätte müssen. Dies misslang ihm aber und man konnte abermals das Klirren des Aluminiums vernehmen. Nun konnte Marcelo Cordeiro die Situation endgültig klären.

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Cordeiro war es auch der in der 11. Spielminute einen wichtigen Konter einleitete. Mit seinem langen Pass auf Felipe Azevedo ergab sich die Möglichkeit für den Führungstreffer. Azevedo blieb auch Sieger im Duell mit Preto Costa und sein Schuss aufs kurze Eck überraschte den Torhüter, womit Sport plötzlich mit 1:0 in Front lag. Nur wenige Minuten später hätte Azevedo auf 2:0 erhöhen können, doch dieses Mal konnte Joao Ricardo den Schuss noch parieren. Um den Abpraller gab es ein Duell zwischen Diego Mauricio und Preto Costa, welches Ersterer für sich entschied und den Ball ins leere Tor köpfelte.

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Man war versucht dieses 2:0 bereits als frühe Vorentscheidung hinzunehmen, ehe ein katastrophaler Fehler von Anderson Pedra dem Gegner Platz und in der Abwehr eine Lücke aufmachte. Tadeu reagierte am schnellsten und spielte den Ball gegen die Laufrichtung der gesamten Abwehr in den Strafraum, wo Juninho Potiguar den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen hämmerte (22.)

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Dennoch waren wir es, die hier am Feld den Ton angaben und noch vor der Pause wieder den Zwei-Tore-Vorsprung herstellte. Chumaceros Schuss wurde von Preto Costa geblockt und statt selbst auf das Tor zu schießen hatte Chumacero das Auge für den freistehenden Felipe Azevedo. Der ließ sich nicht lange bitten und pflanzte den Ball direkt ins Tor.

[URL=http://www.fm-arena.de/dp2.php?show=UdoH_160530_092209_4377.jpg]Bild[/URL
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Nach diesem Treffer flachte das Spiel zunehmend ab. Wir hatte in der zweiten Hälfte zwar noch einige sehr gute Chancen, konnten die Führung allerdings nicht weiter ausbauen, womit es bis zum Spielende beim 1:3-Erfolg blieb.

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Wir taten also, was wir tun konnten um die Kritiker zum Verstummen zu bringen. Dies ist uns mit dem Fortschreiben einer großartigen Serie zuletzt auch sehr gut gelungen und brachte uns vor dem Duell mit Joinville die Möglichkeit uns mit einem weiteren Sieg in die Aufstiegsplätze zu katapultieren.

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Eine durchaus reizvolle Vorstellung, weil wir damit, allen Unkenrufen zu Trotz, wieder voll in der Spur Richtung Saisonziel wären. Das Spiel brachte daher auch einiges an Brisanz mit sich. Wie schon zuletzt handelte es sich dabei um das Duell zweier Tabellennachbarn, und auch Joinville hatte die Chance mit einem Sieg den Sprung in die Aufstiegsplätze schaffen zu können.

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Während wir mit zuletzt 7 Ligasiegen in Folge den Anschluss dazu wiederhergestellt hatten, war Joinville EC von Anbeginn der Saison unter den Top-Teams zu finden. Zuletzt spielte man jedoch häufig Remis. So fanden sich unter den letzten sechs Pflichtspielen gleich vier Begegnungen mit einem Endergebnis von 1:1. Bei den anderen beiden Spielen handelte es sich aber um wichtige Siege. So konnte mit einem 1:0 Auswärtssieg gegen Figueirense das Weiterkommen in der Copa fixiert werden und zuletzt mit einem 2:1 Heimsieg gegen Palmeiras der Kontakt zu den Top 4 gehalten werden. Umso wichtiger war es für Sport daher, dass Perreira nach seiner Gelb-Sperre wieder in den Kader zurückkehrte, wodurch Martelotti in diesem wichtigen Spiel seine beste Elf auf den Platz schicken konnte.

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Bei strömenden Regen sahen die etwas mehr als 9.900 Zuseher ein ansprechendes Spiel beider Parteien. Während wir unser Glück mit langen Pässen durch die Mitte suchten, spielten die Gäste konsequent über die Flügel um mit Flanken in den Rücken der Abwehr zum Abschluss zu kommen. Beide Spielweisen waren wenig überraschend, weshalb es wenig verwunderte, dass die jeweiligen Abwehrreihen gut auf die Spielwiese des Gegners eingestellt waren. Mein Team war in der ersten Spielhälfte zwar klar überlegen und kam auch zu mehr Chancen als der Gegner. Allerdings sollte es kein einziges Mal gelingen, den Ball auf das Tor des Gegners zu schießen. Joinville gelang dies in der 44. Minute das erste Mal, Magrao hatte damit allerdings keine Probleme. Damit blieben zwei gute Distanzschüsse von Diego Mauricio, die jeweils rechts am Tor vorbeigingen die größten Höhepunkte im ersten Durchgang.

Abseits der Torchancen gab es allerdings zwei Ereignisse, die den weiteren Spielverlauf maßgeblich beeinflussten. Sowohl in der 13., als auch in der 29. Minute wusste sich Thiago Feltri im Duell gegen Felipe Azevedo nur dadurch zu helfen, dass er in mit einer Grätsche von den Beinen holte. Der Schiedsrichter entschied in beiden Situationen dies mit der Gelben Karte zu ahnden, womit die Gastmannschaft ab der 30. Minute in Unterzahl agieren musste.

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Während Joinville auf den Ausschluss nicht reagierte, musste Martelotti in der Pause umstellen. Diego Mauricio klagte über Schmerzen im Knie, weshalb dieser in der Kabine blieb und statt ihm Marcos Aurelio das Spielfeld betrat.

In der zweiten Spielhälfte versuchten wir dann aus unserer Überzahl Kapital zu schlagen und spielten mit deutlich mehr Druck nach vorne. Dies zeigte sich vor allem dadurch, dass auch die defensiven Mittelfeldspieler und die Außenverteidiger häufiger in der Offensive zu finden waren. Dies sollte sich in der 62. Minute auch auszeichnen. Der aufgerückte 6er Welton kam im Strafraum zum Ball und spielte diesen halbhoch und quer durch diesen. Die Kugel ging aber an Freund und Feind vorbei und landete so am linken Flügel, wo ihn Marcelo Cordeiro erreichte und eine Maßflanke auf den rechten Pfosten spielte. Dort wartete Felipe Azevedo, nahm den Ball volley und erzielte mit einem strammen Schuss auf das kurze Eck seinen 15. Saisontreffer.

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Die Gastmannschaft versuchte nach dem Rückstand zwar nachzusetzen, tat sich gegen unsere kompakt stehende Elf aber schwer. Zudem schwächten sich die dezimierten Gäste ein weiteres Mal. Der bereits verwarnte Eduardo holte im Zweikampf mit Marcos Aurelio aus und verpasst diesem in der Drehung einen Schlag mit dem Ellbogen, weshalb der Unparteiische auf Freistoß für Sport entschied und den Übeltäter mit der Ampelkarte vom Platz stellte.

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Während sich Eduardo glücklich schätzen konnte nicht die rein rote Karte gesehen zu haben, wusste die Martelotti-Elf die entstandenen Lücken auszunützen. Der Freistoß wurde auf Azevedo gespielt, der die Lücke suchte und Chumacero optimal in Stellung brachte. Dieser hob den Ball aus kurzer Distanz über den Keeper hinweg und dieser passte genau unter die Latte, womit das Spiel entschieden war.

Bei diesem Spielstand sollte es auch bleiben, denn Marcos Aurelio traf aus hervorragender Position nur die Querlatte und verabsäumte es damit für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Der achte Sieg in Folge war aber nicht mehr in Gefahr und so stand Sport nach dem 15. Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Serie A berechtigen würde.

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30. Mai 2016, 09:48
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Beitrag Re: Pedro Lopes Zonta - Das Leben auf der anderen Seite
Hallo Udo,
was ist passiert? :wink:

Schon 6 Siege in Folge und der Sprung auf den 3. Tabellenplatz. :yay:

Dazu steigt auch das Vertrauen deines Vorstandes.

Damit scheint sich ja noch alles zum Guten zu wenden.

Meine Glückwunsch dazu. :yay:

Mach nur weiter so.

:winke: Gruß

PS:
Du kannst den Button "Trainingsumfang" nicht drücken. :gruebel:

Ich habe einmal, wie auf dem Screenshot zu sehen ist,
ohne Gesamtstärke und Talentwerte, mit deinem Verein ein Spiel gestartet.

Und hier kann der Button "Trainingsumfang" gedrückt werden.

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Wie ich dir schon geschrieben habe, kanst du Änderungen in den Einstellungen vornehmen.
Allerdings anschließend nicht den Automatischen Trainingsumfang aktivieren.
Trotzdem bleiben deine Einstellungen erhalten, denn du spielst ja ohne Co-Trainer
und hast dementsprechend diese Aufgabe auch nicht auf diesen übertragen.


31. Mai 2016, 10:47
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