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Basketball / NBA 
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Josh80 hat geschrieben:
Bezüglich McDonough geht es mir einfach um den Vergleich der Franchise am Ende letzter und am Ende dieser Saison und da muss man schon sagen, dass sich das um 180° gewendet hat. Man hat aus einem der schlechtesten NBA Teams der letzten Saison ein Roster geformt, das zusammenpasst und guten Basketball spielt. Und dieses Kollektiv kann eigentlich nur besser werden, wenn man bedenkt, was da durch den Draft dazukommt und wie sich Spieler wie Bledsoe oder Plumlee weiterentwickeln werden. Dafür, dass McDonough die Suns in diese Lage (auch wenn der Plan dafür längerfristig war) gebracht hat, ist er für mich in dieser Diskussion dabei.
Es war doch aber gar nicht sein Ziel in diesem Jahr so gut zu sein... ganz im Gegenteil. Er wollte ja schlecht sein, damit die Pciks richtig was wert sind, junge Talente kommen und mit denen dann was aufbauen. Wo ist da dann seine Leistung bzgl. des aktuellen Erfolges? Der gute Basketball ist ja nicht durch ihn gekommen, sondern durch den Coach, der aus Spielern, die von der Resterampe kamen und nur als Überbrückung für ein Jahr dienen sollten ein richtig starkes Team geformt hat. Selbst ein Bledsoe war/ist ja nichtmal wirklich in der langfristigen Planung drin, weil sein Vertrag ausläuft.

Ich will damit gar nicht ausschließen, dass der Plan langfristig noch aufgeht (da bin ich sogar guter Dinge, dass das was wird), aber in diesem Jahr sehe ich da einfach keine besondere GM-Leistung. Er hat ja keine unfassbar starken Deals durch geführt, sondern einfach nur verkloppt, was noch halbwegs wertvoll war und die rest vom Free Agent-Markt aufgelesen um überhaupt genügend Spieler für die aktuelle Saison zu haben.

Was er wirklich drauf hat, wird man genau ab jetzt sehen. Das fängt mit der draft an und dann mit den möglichen/nötigen Trades, die das Team wirklich in die Playoffs bringen.

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18. April 2014, 19:47
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Semi-Finals

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Bild Indiana Pacers vs. Washington Wizards Bild

In der Serie steht es bereits 0:1 und ich glaube auch, dass die Pacers nicht unbedingt all zu viele Punkte holen sollten, denn konnte man Hibberts Schwächephase in Runde 1 noch halbwegs mit dem schlechten Matchup begründen, so geht dies nun nicht mehr. Wenn man den Gerüchten glauben schenken darf, dann dürfte Hibberts Motivation auch nicht all zu schnell zurückkommen. Der wird mit PG in einem Team nicht mehr glücklich werden... und das mit Recht. Die Wizards konnten zu dem in Runde 1 voll kommen überzeugen und spielen stärker als man sie erwarten konnte. Vor allem wenn Ariza weiter solche Traumquoten schießt. Tipp: 1:4

Bild Miami Heat vs. Brooklyn Nets Bild

Miami ist natürlich der klare Favorit in diesem Duell, aber ich könnte mir dennoch vorstellen, dass das eine interessante Serie wird. Alleine schon wegen PG und KG. In den letzten Jahren hat auch immer jeder gedacht, dass die Heat die Celtics mal eben wegsweepen und am Ende waren das extrem harte Serien, bei denen die Heat nicht nur einmal mit dem Rücken zur Wand standen. Die Nets sind nun doch deutlich stärker aufgestellt als die Celtics seiner Zeit und vor allem haben sie die Heat in der Regular Season gesweept. Das darf man sicher nicht überbewerten, aber es wird dennoch in den Köpfen der Jungs drin sein. Das Beste wäre natürlich, wenn die Nets gleich Spiel 1 mitnehmen würden. Letztendlich werden die Heat sich aber wohl dennoch durchsetzen, aber leicht wird es nicht. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Serie über die volle Distanz geht, aber da müsste dann scho nrecht viel zusammenkommen. Tipp: 4:2




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Bild San Antonio Spurs vs. Portland Trail Blazers Bild

Die Spurs haben sich die 1. Runde ganz sicher anders vorgestellt und sind nur schwer in die Playoffs reingekommen. Wie sie dann aber Spiel 7 gegen die Mavs für sich entschieden haben war schon arg stark. Wenn sie (vor allem Manu) diese Form halten können, werden die Blazers weggeputzt. Gespannt bin ich vor allem darauf, wie Duncan Aldridge verteidigen wird. Der wird es dem PF der Blazers ganz sicher nicht so einfach wie die Rockets machen. Letztendlich muss man den Blazers alles zutrauen, so wie Lillard und Aldridge derzeit treffen, aber rein vom Bauchgefühl her glaube ich, dass die Spurs die Blazers ziemlich auseinander nehmen werden, weil sie einfach antworten auf Aldridge und Lillard haben. Tipp: 4:1

Bild Oklahoma City Thunder vs. Los Angeles Clippers Bild

Auch in dieser Serie steht es schon 0:1 und der Sieg der Clippers war ein klares Ausrufezeichen. Das Spie lerinnerte recht deutlich an die letzte Begegnung in Oklahoma, wo die Clippers auch so ziemlich alles und jeden versenkten. Damals traf Matt Barnes von überall seine 3er, diesmal war es Paul, der alleine im 1. Viertel 5/5 von Downtown traf und das Spiel damit bereits nach 12 gespielten Minuten im Grunde beendete. Durch ist die Serie damit aber noch lange nicht, denn auch wenn die Thunder wirklich miserabel spielten, kann man nicht davon ausgehen, dass die Clippers durch die Bank weg so abartige Quoten schießen. Zudem wird man hoffentlich auch nicht mehr all zu oft ein Lineup mit Jackson-Fisher-Butler-Collisson-Adams bei den Thunder sehen :ugly: Wie schon gegen die Grizz hat sich aber auch gegen die Clippers abgezeichnet, dass OKC im Angriff endlich variabler werden muss. Gerade wenn du gegen jemanden wie Rivers antrittst, reicht es einfach nicht mehr Westbrook oder Durant zu isolieren und sie dann kreieren zu lassen. Gerade da wäre es wichtig jemanden wie Lamb mal zu bringen, der Backdoor-Cuts läuft und vor allem auch von Draußen trifft. Bei Scott Brooks wird man da wohl aber vergeblich hoffen. Bei diesem Duell ist es echt schwer zu tippen, wer das Rennen machen wird. Die Clippers wissen, wie sie die OKC-Defensive verletzren können und das obwohl sie im Grunde auf Blake in der Zone verzichten. Auf der anderen Seite sind die Clippers eigentlich nicht so stark in der Defensive, dass sie Russ und Durant in jedem Spiel komplett rausnehmen können, so wie es die Grizzlies getan haben. Sollten die Thunder Spiel 2 holen, wird die Serie über 7 Spiele gehen. Falls die Clippers tatsächlich das 0:2 machen, werden es dagegen nur 5 spiele. Für diese Serie muss ich daher zwei Tipps abgeben, da ich mich nicht entscheiden kann, da beide Teams einfach zu nah beieinander sind. Tipp (bei 0:2): 1:4 | Tipp (bei 1:1) 4:3

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6. Mai 2014, 23:39
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Die Würfel sind gefallen - Playoffs (Ohne Westbrook :-? ) :daumen:

Könnten wir ja mal wieder ein wenig disktuieren und mit den Awards anfangen...

Zitat:
Coach Of The Year

Da kann man sich meiner Meinung nach nur zwischen Mike Budenholzer und Steve Kerr entscheiden. Letztendlich ist das für mich, obwohl die Warriors wirklich ekelhaft stark spielen, eine extrem knappe Angelegenheit. Was Kerrs Leistung für mich ein wenig schmälert (nur in Bezug auf den Award!) ist die Tatsache, dass er im Hintergrund, sprich bei seinen Assistenten, schon arg stärker aufgestellt ist, als Budenholzer. Die Leistungen der Warriors gehen daher auf das Konto mehrerer Körpfe. Der Aktienanteil am Erfolg der Hawks ist bei Budenholzer meiner Meinung nach daher größer, als der von Kerr bei den Warriors. Zudem hat Budenholzer den No. 1-Seed mit einem Team ohne den ganz großen Topstar geholz. Osten hin oder her. Vor der Saison musste man die Hawks ja nichtmal in den Playoffs sehen. Auch hier hatte Kerr es rein vom Potential des Teams her schon deutlich leichter. Wie gesagt, sollte alles nicht Kerrs Leistung schmälern, aber Budenholzer hatte es da doch deutlich schwerer und hat mit den Hawks mehr als nur das Maximum herausgeholt. Daher geht meine Stimme auch an ihn.

Sieger: Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)


Zitat:
Most Improved Player Of The Year

Am Anfang der Saison habe ich noch über Draymond Green nachgedacht, doch mittlerweile führt überhaupt kein Weg mehr an Jimmy Butler vorbei. Klar, Thompson, Antetokounmpo und vor allem auch Gobert haben auch große bis riesige Sprünge gemacht, aber Butler hat sie alle überragt. Mittlerweile muss man ja sogar soweit gehen, dass er der Mann bei den Bulls ist. Vermutlich der klarste Sieg bei den Awards.

Sieger: Jimmy Buttler (Chicago Bulls)


Zitat:
Sixth Man Of The Year

Hm... Irgendwie hab ich in diesem Jahr nicht so das Gefühl gehabt, dass da jemand von der Bank immer wieder explodiert ist und Spiele maßgeblich beeinflust hat. Das war in den Vorjahren irgendwie anders. Am ehesten kann man halt Williams und Thomas nennen. Wenn ich mich dann noch zwischen den beiden entscheiden muss, dann wird es Williams, da er mit den Raptoren Seed 2 geholt hat und das Team vor allem auch während DeRozans Verletzung (mit) auf Kurs gehalten hat.

Sieger: Lou Williams (Toronto Raptors)


Zitat:
Defensive Player Of The Year

Und nochmal kann/muss man Draymond Green nennen. Ist auch irgendwie logisch, wenn man sich anschaut wie gut Golden State verteidigt. Für mich ist aber jemand anderes DPOY, wenn auch vom selben Team - Andrew Bogut. Bogut hebt die extrem gute Defense der Warriors erst auf ein elitäres Level. Mit ihm steht und fällt die Festung. Für mich ist er daher der wichtigste Mann in einer der, wenn nicht der besten Defense der Liga und hat den Award verdient.

Sieger: Andrew Bogut (Golden State Warriors)


Zitat:
Rookie Of Thy Year

Relativ klare Sache. Wiggins machts. Auch hier gibt es sicher Kandidaten wie Mirotic oder Noel über die man diskutieren kann, aber das dürfen gerne Josh und Schnitti mit ihren Statistiken machen. Für mich hat Wiggings über die gesamte Saison gesehen den besten Eindruck gemacht und bekommt daher auch von mir den ROTY.

Sieger: Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)


Zitat:
Most Valuable Player Of The Year

Hätten wir noch die Königsdisziplin. Curry? Harden? Westbrook? Davis? Unfassbar harte Nummer, bei der man in diesem Jahr so einige Namen nennen kann und für jeden gute Argumente findet. Curry... was für eine Saison. Im mit Abstand besten Team der Liga nochmal der Spieler, der leicht herausragt. Harden... hat sein Team im Alleingang in die Playoffs getragen, als Howard pausieren musste und den endgültigen Durchbruch zum absoluten Superstar geschafft. Davis... wird irgendwie nicht so richtig ins MVP-Rennen gezogen von den meisten. Warum? Keine Ahnung. Auch der Junge spielt einfach nur brutal stark und war der Hauptgrund für die Playoffteilnahme der Pellies. Westbrook... hat eine historische Saison der Superlative gespielt und wird jetzt für immer mit Leuten wie Jordan oder Robertson in einem Atemzug genannt werden.

Glücklich werde ich mit keinem Namen, da ich allen Vieren den Award sofort geben würde. Letztendlich habe ich mich dann, natürlich wenig überraschend, tatsächlich für Westbrook entschieden. Ja ja... der Fanboy. Ist auch tatsächlich so. Für mich liegen die vier genannten einfach so brutal eng beieinander, dass es tatsächlich der entscheidende Ausschlag für Russ gewesen ist.

Was mich aber auch pro Russ stimmt sind einfach diese brutalen Leistungen in einem Team, was die ganze Saison über nie richtig funktioniert hat. Obwohl Durant die ganze Saison verpasst hat und Ibaka viele Spiele passen musste, hat OKC eine unglaubliche Aufholjagd hingelegt und das lag einzig und allein an Westbrook. Selbst als man den halben Kader ausgetauscht hat und sich das Team neu finden musste, hat Westbrook das Schiff auf Kurs gehalten. Dass es am Ende dann doch nicht für die Playoffs gereicht hat? Geschenkt. Nichtmal LeBron wäre mit diesem OKC in dieser Saison in die Playoffs eingezogen. Auch darf man das Handicap Scott Brooks nicht vergessen. Klar, zum Ende der Saison hin sah die Offense überraschend gut aus und man hat sich endlich mal von der ewigen Isolation getrennt, aber unter dem Strich war es eben nur Westbrook zu verdanken, dass das Team so viele Spiele gewinnen konnte. Diese Last musste sonst niemand anderes in der Liga tragen und kein anderer Spieler war so wichtig für den Erfolg des eigenen Teams. Houston und GS sowieso hätten auch ohne Harden/Curry ihre Spiele gewonnen, da die anderen Jungs zusammen immer noch halbwegs funktionierten. Daher...

Sieger: Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder)


Zitat:
First All NBA Team

PG: Steph Curry (Golden State Warriors)
SG: James Harden (Houston Rockets)
SF: LeBron James (Cleveland Cavaliers
PF: Anthony Davis (New Orleans Pelicans)
C: Marc Gasol (Memphis Grizzlies)


Obwohl ich Russ zum MVP gemacht habe, startet Curry bei mir im ersten All NBA Team. Wenn man nur die Leistungen als PG für sich beurteilt und alles andere rauslässt, dann ist es einfach Curry. Shooting Guard ist, trotz Klay, ne sichere Bank. Harden rockt da derzeit alles weg. Auf der 3 steht LeBron. Der hat zwar schwach angefangen, aber dann mal so richtig aufgedreht und die Cavs im Alleingang angeführt. Er ist und bleibt eben immer noch ein Ausnahmespieler. Auf der 4 dann natürlich der Ant Man. Davis hat eine überragende Runde gespielt und scheint mit seiner Entwicklung immer noch nicht fertig zu sein. Nur stark. Auf der 5 hab ich Marc Gasol, da er einfach das beste Gesamtpaket hat und hinten wie vorne extrem gute Leistungen bringt.





So viel zu den Awards. Kommen wir zu den Playoff-Erwartungen und auch direkt zu meinem Bracket.

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Unter dem Strich holen die Spurs bei mir wieder den Titel. Am Anfang der Saison habe ich gedacht, dass die so langsam wirklich fertig sind, aber was die dann zum Ende hin abgezogen haben war nur noch krank. Wenn die Spurs diese Form halten und von der Müdigkeit her eine gute Reglung finden, dann werden sie meiner Meinung nach auch die Warriors raushauen, wenngleich es auch spannend werden wird. Aus dem Osten sehe ich dagegen kein Team, was dem West-Sieger gefährlich werden kann, egal ob es nun die Spurs oder die Warriors werden. Wer den Westen gewinnt, der gewinnt auch die Finals.

Kleinere Überraschung ist bei mir vermutlich das 1. Runden-Aus von HOU gegen Dallas. Ich traue den Mavs das aber durchaus zu, auch wenn sie letzten Wochen echt schwach waren. Der Trainerstab der Mavs wird sich schon was kluges ausdenken und Harden Notfalls mal wieder per Zone stoppen. Den Rest regelt dann die Offense. Im absoluten Notfall muss dann halt eben Rondo auf die Bank, wenn es nicht fluppen will. Am Ende wirds knapp, aber die Mavs entscheiden das Texas-Duell für sich.

Die anderen drei Spiele im Westen sind für mich No-Brainer. Nola muss eher aufpassen, dass sie von GS nicht gesweept werden. Ähnliches gilt für Portland, die einfach zu viele Verletzte hatten und haben. Ein, zwei siege sind zwar drin, aber in der aktuellenm Verfassung werden die Grizz kurzen Prozess machen. Genauso wie die Spurs mit den Clippers. Zumindest hoffe ich das, denn die Clippers muss man definitiv nicht länger als nötig in den Playoffs sehen. Gibt kein Team, dass widerlicher auftritt was Flops und Fouls betrifft. Die werden von SA daher hoffentlich schön vermöbelt und nach Hause geschickt.

Im Osten sind "nur" zwei Duelle wohl relativ klar. Die Hawks werden mit den Nets nichtmal im Ansatz Probleme haben und Cleveland sollte gegen die Celtics auch deutlich weiterkommen. Wobei ich den Celtics schon 1-2 Siege zutraue. Sie sind halt die Celtics. Dennoch ist Cleveland am Ende einfach zu groß/stark.
Toronto-Washington wird ein 50-50 Duell. Da kann absolut alles passieren. Ich sehe letztendlich Washington vorne, da sie die besseren Bigs haben. Lory/DeRozan hebt sich mit Wall/Beal auf, aber auf den anderen Positionen macht es Wahsington dann.
Auch Chicago wird weiterkommen, aber nur denkbar knapp. Die Bucks haben sich echt gut gemacht und werden den Bulls mindestens zwei Spiele abnehmen. Unter dem Strich wird dann Gasol die Serie dann aber entscheiden.

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17. April 2015, 14:50
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Hyper hat geschrieben:
Coach Of The Year
Sieger: Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)


Da gebe ich dir uneingeschränkt recht, zumal man es auch nüchtern einfach so betrachten muss: Die Leistung eines Coaches ist es ja nicht, einen Star aufzustellen, der quasi von alleine trifft (allen voran Curry, aber auch Thompson), sondern die noch viel größere Leistung ist ein unfassbares Teamspiel herzustellen, wie es die Hawks fabrizieren. Das ist Eingespieltheit pur vom ersten bis zum letzten Mann und auch wenn man zum Ende hin ein bisschen austrudelte bleibt ganz klar festzuhalten: Bei diesem Erfolg hatte der Coach so gehörig die Finger im Spiel, das es kaum zu glauben ist! :daumen:
Kerr hätte natürlich auch seine Berechtigung, als Neuling sein Team zum ersten Platz zu führen ist schon stark :ja:

Hyper hat geschrieben:
Most Improved Player Of The Year
Sieger: Jimmy Buttler (Chicago Bulls)


Keine Diskussion :wink2:

Hyper hat geschrieben:
Sixth Man Of The Year
Sieger: Lou Williams (Toronto Raptors)


Williams wäre auch für mich eine gute Wahl, eigentlich könnte man wohl auch jemanden von den Hawks nennen, die eben auch ohne ihre Starting Five routiniert weiter die Gegner überrollt haben, aber da einen einzelnen hervorzuheben, der der Bringer von der Bank war, das ist nicht möglich, von daher bin ich da bei dir.

Hyper hat geschrieben:
Defensive Player Of The Year
Sieger: Andrew Bogut (Golden State Warriors)


Da bin ich sogar wohl noch klarer für Bogut als du es scheinbar bist, für mich kommt da niemand an ihn ran. Könnte daran liegen, dass ich, wenn ich nachts mal was geguckt habe, mit Vorliebe OKC und eben GSW geguckt habe, daher kann ich mir vor allem hier ein Bild machen, aber ich denke, mit deiner Meinung stehst du bei weitem nicht allein da :mrgreen:

Hyper hat geschrieben:
Rookie Of The Year
Sieger: Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)


Mein erster Gedanke wäre jetzt auch Mirotic gewesen, aber sicher geht Wiggins hier auch klar, hat schon einen extrem routinierten Stiefel gespielt.

Hyper hat geschrieben:
Most Valuable Player Of The Year
Sieger: Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder)


War ja zu erwarten, dass es für dich Westbrook werden sollte :mrgreen: Aber natürlich bei weitem nicht unbegründet. Wenn man sich seine Leistungen anschaut, wie er Spiele alleine gewinnt und dabei sämtliche Facetten abdeckt, mit Triple-Doubles und unfassbaren Punktwerten nur so um sich schmeißt, dann muss man sich schon fragen, von welchem Stern der eigentlich stammt. Für mich ist der einzige weitere, absolut hartnäckige Kontrahent Curry, ich finde, diese beiden überragen Harden und Davis nochmal ein wenig. Für Curry spricht eben, dass er der Anführer dieses überragenden Teams ist und beinahe jedem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat. Dazu kommt noch, dass er in seinem Spiel eine so unfassbare Leichtigkeit hat, dass man meinen könnte, er macht diese vielen Punkte so nebenbei und könnte eigentlich noch viel mehr :schulterzuck:
Deshalb möchte ich mich da nicht festlegen zwischen Westbrook und Curry, mein Sieger wäre wohl haarscharf Westbrook, ich denke aber, dass Curry das Rennen machen wird, da für ihn zusätzlich zu dem persönlichen Erfolg (Dreier-Rekord etc.) auch noch der Mannschaftserfolg hinzukommt. Dieser sollte zwar bei der reinen Spielerbewertung nicht reinzählen, tut er aber eben doch. :mrgreen:

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by Ruuuuuuud


17. April 2015, 15:09
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Hyper hat geschrieben:
Coach Of The Year
Sieger: Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)


Wird sich wohl zwischen Budenholzer und Kerr entscheiden, gehe aber auch vom ATL-Coach als CotY aus. Budenholzer hat das Maximum aus diesem Team herausgeholt und auch bisher das Maximum erreicht - nämlich #1-Seed im Osten. Von Horford über Korver bis hin zu Schröder wurde jeder Spieler genau richtig eingesetzt und das allerwichtigste: der 13-Mann-Kader ist als ein enges Team zusammengewachsen. Wenn jeder sich mit jedem versteht, es keine Auseinandersetzungen gibt und auch sonst alles reibungslos läuft, so spiegelt sich das auf dem Court mit einem W wieder. Nicht umsonst haben die Hawks mal eben so eine Siegesserie von 19 Spielen hingelegt und ich glaube, Coach Budenholzer hat da eine Menge Anteil dran gehabt, dass Team so zusammen zu schweißen. Gut, jetzt gegen Ende der Saison gabs ein bisschen Trouble mit Sefolosha und Antic, aber das sind 1.) keine Internas und 2.) haben beide den vollen Rückhalt der Coaches, Spieler und Staff bekommen. So muss das laufen in einer erfolgreichen Franchise.

Einen weiteren Trainer möchte ich aber in die Runde schmeißen: nämlich Jason Kidd. Klar, nicht die beste Bilanz, aber hat aus dem Bucks-Team wirklich viel rausgeholt. Ich persönlich hätte nicht mit den Bucks in den Playoffs gerechnet. Der Kader sieht auf den ersten Blick nicht Playoffreif aus. Und wenn man bedenkt, dass Kidd in seiner ersten Saison bei den Nets deutlich besseres (wenn auch älteres) Spielermaterial hatte als jetzt und dort unter den Erwartungen lag, da kann man schonmal etwas größere Augen machen, wenn man sieht, wie er die Bucks in die Playoffs geführt hat. Im Grunde genommen ist er der "Most Improved Coach of the Year", aber den Titel gibt's ja nicht :D

Hyper hat geschrieben:
Most Improved Player Of The Year
Sieger: Jimmy Buttler (Chicago Bulls)


Same here.

Hyper hat geschrieben:
Sixth Man Of The Year
Sieger: Lou Williams (Toronto Raptors)


Ich schließe mich mal Henri an. Einer von den Hawks könnte es werden. Gut und gerne könnte es aber auch ein Isiah Thomas oder Jamal Crawford werden. Taj Gibson hatte ich auch auf dem Zettel, aber er war einfach zu selten fit und gesund um dort im Rennen mit zu mischen.

Hyper hat geschrieben:
Defensive Player Of The Year
Sieger: Andrew Bogut (Golden State Warriors)


Als Clippers-Symphatisant würde ich DeAndre Jordan sagen, aber hier dürfte es auch keine zwei Meinungen geben. Andrew Bogut sollte das Ding kriegen.

Hyper hat geschrieben:
Rookie Of The Year
Sieger: Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)


Wiggins geht klar, würde aber gerne noch Marcus Smart in die Runde schmeißen. Spielt super Defense für einen Guard und war auch sicherlich ein Faktor dafür, dass die Celtics es doch noch in die Playoffs geschafft haben. Und wenn man bedenkt, dass der Junge eine lange Zeit verletzt war, dann könnte er gut und gerne um diesen Titel mitspielen.

Hyper hat geschrieben:
Most Valuable Player Of The Year
Sieger: Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder)


Stephen Curry. Unglaublich wichtig für sein Team und das nicht nur in Sachen Scoring. Russell Westbrook hat für meinen Geschmack zu spät aufgedreht. Wenn Defense berücksichtigt wird James Harden nie eine Chance auf diesen Titel haben. LeBron James hat im ersten Drittel der Saison auch einfach nicht überzeugt. Außerdem werden ihm 4 MVP-Titel wohl reichen :D


18. April 2015, 10:41
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Auch wenn ich möglicherweise der Einzige bin, der sich hier im Forum darüber äußert (*hust* Chris, Josh *hust*), möchte ich doch ein wenig zu den Awards und All-NBA-Teams der diesjährigen NBA-Saison sagen und meinen Senf dazugeben :mrgreen:


Most Valuable Player: Stephen Curry

Da ich absolut nicht weiß, was man über diesen Spieler noch sagen soll, was nicht längst gesagt wurde, möchte ich nur zwei kurze Sachen anmerken: Diese Saison gehört in die Konversation der besten Einzelsaisons aller Zeiten und alles andere als eine einstimmige Wahl zum League-MVP wäre eine Frechheit.

Rookie of the Year: Karl-Anthony Towns

Es ist schwer zu begreifen, wie unfassbar gut die Rookie-Saison von Karl-Anthony Towns selbst in historischem Kontext war. In der Zeit, in der ich die NBA intensiv verfolgt habe, gab es keinen annähernd so guten Rookie wie KAT. Das ist zwar noch nicht allzu lang, aber auch darüber hinaus lassen sich nur wenige vergleichbare Debüt-Spielzeiten finden und wenn doch, dann von Spielern, die über mehrere Jahre hinweg Teams und die gesamte Liga geprägt haben. Genau dies wird Towns in den nächsten Jahren tun, wenn er hoffentlich verletzungsfrei bleibt. Man muss sich dafür nur kurz vor Augen führen, dass Towns selbst dann ein unumstrittener Franchise-Spieler über mehrere Jahre wäre, wenn er für seine Restkarriere weiterhin auf dem aktuellen Niveau spielen würde. Und dieser Mann wird nur besser von hier an. Hier bleibt nur eins zu sagen: Auch Towns muss einstimmig gewählt werden, alles andere ist nicht zu vertreten. Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber dem Rest einer sehr sehr starken Rookie-Class, sondern nur die Anerkennung, die ein einzigartiger Spieler wie Towns absolut verdient.

Defensive Player of the Year: Draymond Green

Der wahrscheinlich schwierigste aller bedeutungsvolleren Spieler-Awards. Generell ist es ein Zweikampf um die Krone zwischen Kawhi Leonard und Draymond Green. Ihre Vielseitigkeit sind die Grundlage für die defensive Stärke zweier historisch guter Teams. Jeder NBA-Fan sollte wissen, wie stark diese beiden Spieler am defensiven Ende des Courts sind, weshalb ich gar nicht mehr allzu viel sagen möchte. Für mich liegt Green letztendlich minimal vorne, da seine On-/Off-Zahlen eindeutig belegen, dass die Warriors zu einem noch größeren Anteil von seiner defensiven Vielseitigkeit abhängig sind als es die Spurs von Kawhi sind.

Most Improved Player: C.J. McCollum

Schwieriger Award. Hier kommt es auch wieder zur Grundsatzdiskussion: Solte dieser Award an einen Spieler gehen, der (vor allem) wegen einer deutlich höheren Anzahl an Rotationsminuten seine Stats "boostet"? Grundsätzlich bin ich kein Fan dieser Herangehensweise. Wenn allerdings ein Spieler seine Minuten so extrem stark ausnutzt und sich dabei auch eindeutig verbessert, so wie es McCollum dieses Jahr getan hat, dann kann man nur seinen Hut ziehen. Er hat sich praktisch in jedem Bereich seines Spiels ungeheuer gesteigert und bildet zusammen mit Lillard einen offensiv unfassabr starken Backcourt, der die Blazers dieses Jahr entgegen aller Erwartungen in die Playoffs geführt hat. Das ist meiner Meinung nach genug, um diesen Award an ihn zu vergeben.

Sixth Man of the Year: Andre Iguodala

Mein "Hassaward". Hier ist es noch schlimmer als beim MIP: Es gewinnt der Spieler, der am meisten ballert und der Effekt für das Team wird meistens außer Acht gelassen. Deshalb geht dieser Award meiner Meinung nach nicht an Enes Kanter oder Jamal Crawford, die zwar starke Werte in den "klassischen" Statistiken auflegen, aber ihrem Team auf dem Feld meistens eher schaden als nutzen (bei Kanter trifft dies etwas weniger zu als bei Jamal, aber die Tendenz ist dieselbe). Iguodala ist hingegen eher "schwach" in diesen "klassischen" Statistiken, dafür aber ein unersetzbarer Teil des (zweit-)besten Teams aller Zeiten. Er ist nicht nur der Antreiber von der Bank, der viel vom Ballvortrag übernehmen und so Steph Curry entlasten kann, sondern vor allem elementarer Teil der besten Lineup der NBA: Der Small-Ball-Unit der Warriors (Curry - Thompson - Iguodala - Barnes - Green). Er gibt diesem Warriors-Team so viel, was man im Box Score nicht sehen kann, und ist daher für mich klarer Sieger in diesem Rennen. Auf Platz 2 und 3 folgen für mich Will Barton und Tristian Thompson in besagter Reihenfolge (wobei Thompson möglicherweise zu oft gestartet hat, um hier genannt werden zu können).

Coach of the Year: Steve Kerr

Der insgesamt schwierigste Award. Es gibt so viele unfassbar gute Coaches in der NBA, dass man hier kaum genug Namen nennen kann, die zumindest in Erwägung gezogen werden müssen. Über Steve Clifford zu Frank Vogel, Dave Joerger oder Dwane Casey sowie Stan Van Gundy. Sie alle haben überragende Leistungen erbracht. Meine Top 5 besteht allerdings ganz knapp aus Steve Kerr (Luke Walton muss in diesem Bezug definitiv genannt werden, und dieser Award soll für mich die Gesamtleistung des Trainerteams und dieser beiden "Cheftrainer" der Warriors-Saison wiedergeben), Gregg Popovich, Terry Stotts, Rick Carlisle und Brad Stevens in genannter Reihenfolge. Im Grunde kann man hier wenig falsch machen und dabei die Reihenfolge beliebig ändern, weil sie alle einen überragenden Job gemacht haben auf ihre Art und Weise. Ich wähle am Ende Steve Kerr (und Luke Walton) aufgrund der überragenden Warriors-Saison.


Kommen wir zu den All-NBA-Teams, zu denen ich nichts weiter sagen werde, außer dass es laut der Liga möglich sein soll, Draymond Green als Center "aufzustellen", wovon ich auch Gebrauch machen werde.

All-NBA First Team
G: Stephen Curry
G: Russell Westbrook
F: LeBron James
F: Kevin Durant
C: Draymond Green

All-NBA Second Team
G: Chris Paul
G: Klay Thompson
F: Kawhi Leonard
F: Paul Millsap
C: DeMarcus Cousins

All-NBA Third Team
G: Kyle Lowry
G: Damian Lillard
F: Gordon Hayward
F: Anthony Davis
C: Al Horford

NBA All-Defensive First Team
G: Chris Paul
G: Avery Bradley
F: Kawhi Leonard
F: Draymond Green
C: Rudy Gobert

NBA All-Defensive Second Team
G: Klay Thompson
G: Jimmy Butler
F: LeBron James
F: Paul Millsap
C: Andrew Bogut

NBA All-Rookie First Team
Devin Booker
Justise Winslow
Kristaps Porzingis
Karl-Anthony Towns
Nikola Jokic

NBA All-Rookie Second Team
Emmanual Mudiay
D'Angelo Russell
Trey Lyles
Myles Turner
Jahlil Okafor

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12. April 2016, 16:46
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Passt im Großen und Ganzen und deckt sich mit meinen Eindrücken. Lediglich hier und da hätte ich mal einen anderen Kandidatenkreis gehabt, aber die Sieger gehen klar. Einzig mit deinem First All NBA-Team gehe ich nicht konform. Curry, Russ, KD und Green sind no brainer, wenn man Green als Center betrachtet. LeBron über Kahwi seh ich aber nicht. LeBron hat zwar die Cavs getragen, aber Kahwi spielt so in dieser Saison so unfassbar gut und meiner Meinung nach auch deutlich besser als LeBron. LeBron wirkt einfach nur... hm, find da grad kein passenderes Wort, daher... "wichtiger", weil er mehr den Hang dazu hat den Ausgang eines Spiels zu forcen. Das tut Kahwi nicht, da es a) noch nicht seinem Selbstverständnis entspricht und b) schonmal so gar nicht dem, des Gregg Pop. Das ist für mich aber kein (entscheidender) Parameter für diese Nominierung.

Ansonsten hast du den Executive Of The Year wohl bewusst unter den Tisch fallen lassen, weil du genau weißt, dass ich deine Sam Hinkie-Nominierung in der Luft zerrissen hätte 8)

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13. April 2016, 11:04
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Hyper hat geschrieben:
LeBron über Kahwi seh ich aber nicht. LeBron hat zwar die Cavs getragen, aber Kahwi spielt so in dieser Saison so unfassbar gut und meiner Meinung nach auch deutlich besser als LeBron. LeBron wirkt einfach nur... hm, find da grad kein passenderes Wort, daher... "wichtiger", weil er mehr den Hang dazu hat den Ausgang eines Spiels zu forcen. Das tut Kahwi nicht, da es a) noch nicht seinem Selbstverständnis entspricht und b) schonmal so gar nicht dem, des Gregg Pop. Das ist für mich aber kein (entscheidender) Parameter für diese Nominierung.

Ich kann absolut nachvollziehen was du meinst und habe mich auch unwahrscheinlich schwer getan, wen der beiden ich in das First und wen ins Second Team packe. Das angesprochene LeBron-"Gehabe" ist ja nichts Neues und ich bin auch absolut kein Fan davon, was ihm fast seinen Platz gekostet hätte. Klar besser als LeBron ist Kawhi aber definitiv nicht. Das sind kaum zu beurteilende Unterschiede, die sich objektiv auch irgendwie nicht darlegen lassen. Ich kann verstehen, wenn jemand Kawhi LeBron hier vorziehen würde, aber klar ist der Unterschied für mich nicht :ja:

Hyper hat geschrieben:
Ansonsten hast du den Executive Of The Year wohl bewusst unter den Tisch fallen lassen, weil du genau weißt, dass ich deine Sam Hinkie-Nominierung in der Luft zerrissen hätte 8)

Du hast mich durchschaut :mrgreen:

Nein, habe es tatsächlich vergessen :omg: Ich reiche mal kurz meine Rangliste nach:

1. Neil Olshey (Portland Trailblazers)
2. R.C. Buford (San Antonio Spurs)
3. Masai Ujiri (Toronto Raptors)

Falls es da Diskussionsbedarf gäbe, kann mir ja jemand widersprechen :mrgreen:

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13. April 2016, 11:49
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Beitrag Re: Basketball / NBA
Die NBA läuft heiß vor dem All Star Break

Diese Nacht stand der letzte große Spieltag (12 Spiele) vor dem All Star Break an, und dabei gab es einige Überraschungen.

Beispielweise konnten die Clippers, bei denen es seit Monaten (nicht nur seit Blake's Trade) auf und ab geht, die Celtics im TD Garden schlagen. 53 Punkte combined von Irving und Horford waren nicht genug. Da die Clippers nicht nur 50% aus dem Feld, sondern auch 30-33 von der Freiwurflinie trafen, konnten sie die leicht kriselnden Celtics (3L in a row) am Ende schlagen.

Da die Toronto Raptors ihre starke Form unter Beweis stellen konnte (9-1 die letzten 10 Spiele), stehen sie nun recht komfortabel an der Spitze des Tableaus im Osten.
Vor allem durch die breite Rotation und der starken Bank haben es die Raptors wieder mal geschafft, eine starke Regular Season abzuliefern. In den Playoffs werden die Rotationen allerdings in der Regel auf 8 Mann reduziert. Ob es die Raptors dieses Jahr schaffen, in den Playoffs ebenso aufzuspielen?

Ansonsten sind die Plätze im Osten mehr oder weniger vergeben - Detroit und Miami kämpfen gerade um den letzten Playoffspot, von dem restlichen Feld scheint maximal Charlotte in der Lage, nach dem Break einen Run zu starten und die Play Plätze anzugreifen. So richtig fehlt mir dafür aber der Glaube:

Die Standings im Osten:

Bild
Quelle:espn.com/nba/standings


Im Westen hingegen kam es zur Wachablösung an der Spitze der Tabelle.
Trotz des 50-Punkte-Spiels von Durant konnten die Trailblazers nicht besiegt werden.
Großen Anteil daran hat auch Damien Lillard, der mit 44 Punkten bester Scorer seines Teams war.

Da die Rockets gegen die Crazy Kings ihre Pflichtaufgabe erfüllen konnten, stehen sie nun mit 10 Siegen in Folge an der Spitze der Western Conference.

Das Team der Stunde ist allerdings ein anderes: Die Utah Jazz. 11 Siege in den letzten 11 Spielen, das Team von Top-Coach Quinn Snyder ist wieder voll in Playoff-Reichweite.
Trotz des Ausfalls von Rubio, welcher ein wichtiger Faktor des winning streaks war, spielen die Jazz einen super Team Basketball. Defensiv stark wie eh und je (drittbeste Defense der Liga), finden sie auch offensiv langsam ihren Groove. Donovan Mitchell ist für mich aktuell klar der ROTY; unglaublicher Scorer, die Defense stimmt und er trägt das Team aktuell auf seinem Rücken. Jae Crowder fügt sich nahtlos ein und scheint unter Snyder ähnlich effizient agieren zu können wie bei den Celtics und Stevens.

Da wie erwähnt auch die Clippers und Trailblazers sowie die Jazz und Pelicans gewannen, ist das Rennen um die Playoffplätze im Westen offener denn je.
Mit dem All Star Break können einige Teams nochmal durchatmen und sich für den letzten Run vorbereiten.

Abschließend noch die Standings im Westen:

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Quelle: espn.com/nba/standings

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by Boka


15. Februar 2018, 09:45
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